Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jede Woche aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
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Nobelpreisträger Thomas Südhof über den Forschungsstandort Deutschland
Ist Professor Thomas Südhof (58), einer der drei diesjährigen Nobelpreisträger für Medizin, ein Deutscher oder ist er ein US-Amerikaner? Eine Frage, die der 1955 in Göttingen geborene Neurowissenschaftler selbst nicht so genau beantworten kann. Das hat er jedenfalls im Interview mit „Spiegel online“ eingestanden. Vor Jahren zog es den deutschen Forscher in die USA, für kurze Zeit auch zurück nach Deutschland, doch seitdem forscht er an der Stanford University.
17,5 Millionen Menschen haben am Sonntagabend das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) verfolgt. 90 Minuten waren beide „auf Augenhöhe“, wie viele Kommentatoren anschließend meinten. Dass beide bestens vorbereitet in diesen politischen Schlagabtausch gingen, war selbstverständlich, aber auch, dass beide die Fragen der vier Moderatorinnen und Moderatoren als Vertreter der großen TV-Gruppen im Lande nicht vorher kannten. Aber umso unverständlicher war freilich, dass Merkel überhaupt nicht und Steinbrück lediglich zu Beginn kurz das Thema erwähnte, das für die Zukunft Deutschlands existentiell ist, nämlich Bildung, Wissenschaft und Forschung. Hier wurde eine große Chance vertan.
Die Rolle von Rankings und Ratings im deutschen Wissenschaftssystem
Öffentliche Leistungsvergleiche wissenschaftlicher Einrichtungen sind inzwischen fester Bestandteil des deutschen Wissenschaftssystems. Ihr Nutzen und ihre Wirkung werden jedoch kritisch diskutiert. Eine gemeinsame Tagung von Stifterverband und Wissenschaftsrat beleuchtet die Bedeutung von Rankings und Ratings als Verfahren der vergleichenden Forschungsbewertung für verschiedene Nutzerkreise.
Global Young Academy hat nur noch ein Viertel Plätze frei – Mai-Jahrestagung in Südafrika
Die Global Young Academy (GYA) kommt voran, weltweit den Aufbau Junger Akademien zu unterstützen. Zwischen 2007 und 2012 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt: Aktuell arbeiten fast ein Duzend Akademien nach dem Vorbild der deutschen Jungen Akademie, die als weltweit erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses im Jahr 2000 als gemeinsames Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gegründet wurde. In jüngster Zeit haben sich die Akademien, die herausragende Nachwuchswissenschaftler in ihren Ländern verbinden, z.B. in Japan, Schweden, Dänemark, Südafrika und den Philippinen gegründet.