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Überflieger Wissenschaftsmanagement

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Sandra Magens

Governance & Management

Überflieger Wissenschaftsmanagement

Augenhöhe der Verwaltung wahren

Die Frage nach dem Wissenschaftsmanagement und ob es nun ein eigenständiges Berufsfeld ist oder nicht wird seit Jahren diskutiert und kommt überwiegend zu einer bejahenden Antwort. Wissenschaftsmanager:in – das klingt erfolgreich. Man kann es studieren, nach dem Begriff ist man gleichermaßen Wissenschaftler:in wie Manager:in. Dagegen die ergraute Verwaltung mit ihrem technisch-administrativem Personal – Behörde, Beamte, langsam und alles andere als innovativ. Eine trübsinnige Entwicklung. Doch wie kann man ihr entgegenwirken? Die Hochschulleitungen müssen eine klare Abgrenzung vornehmen und ein Ambiente gegenseitiger Wertschätzung ohne Über-/Unterordnungsverhältnis gestalten.

Foto: Guido Kollmeier

 

Ein Perspektivwechsel hilft zuweilen, daher zunächst zwei Stellenausschreibungen einer erfundenen Hochschule:

 

Stellenausschreibung 1:

Die Hochschule Y sucht eine:n Verwaltungsmitarbeiter:in für die Verwaltung ihrer NMR-Kernspinresonanzspektroskopie- Plattform. Tätigkeitsschwerpunkte sind die Gesamtkoordination der Plattform in ihrem Betrieb und die dazugehörigen Verwaltungsaufgaben; TV-L E9 – technisch-administratives Personal.

 

Stellenausschreibung 2:

Die Hochschule Y sucht eine qualifizierte Persönlichkeit für das Drittmittelmanagement. Tätigkeitsschwerpunkte sind das Management der Drittmittelein und -ausgaben der Hochschule und der intensive Austausch mit Wissenschaftler:innen und Professor: innen; TV-L E13 – Wissenschaftliche Mitarbeit.

 

Definition und Abgrenzung erforderlich

Auf welche Stelle werden die meisten Bewerbungen eingehen? Was klingt attraktiver und wertschätzender? Natürlich, das Drittmittelmanagement. An den meisten Hochschulen sind das aber Beschäftigte, die in der Verwaltung tätig sind und mit maximal TV-L E9/10 vergütet werden. Und das ist auch richtig so, denn die Tarifverträge der Länder oder auch der des Bundes gruppieren entsprechend der Tätigkeit ein und nicht entsprechend der Bezeichnung.

Und doch ist das Management, speziell das Wissenschaftsmanagement ein Anreiz, Tätigkeiten zu übernehmen, die von der reinen Forschung fern sind. Es gilt also genau zu definieren und abzugrenzen, was reine Verwaltung und was Wissenschaftsmanagement in einer Hochschule sind.

Fazit

Fazit ist, dass nicht jede neue Aufgabe nur von Wissenschaftsmanager:innen zu bewältigen ist und dass Wertschätzung und Augenhöhe mit der Verwaltung der Entscheidungskompass sein sollten.

 

  • Der komplette Beitrag ist im ► Onlineshop von Lemmens Medien erhältlich. Den Abonnenten der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement steht der Beitrag in ihrem Account zum kostenlosen Download zur Verfügung.

 

Sandra Magens ist seit 2017 Kanzlerin der Universität zu Lübeck. Die Volljuristin hat 2013–2015 Wissenschaftsmanagement an der Universität Speyer studiert.

Foto: Guido Kollmeier