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Studie zu Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden Studium +++ Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen – Neue Erkenntnisse zum Lehrlingsmangel

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Wissenschaft

Studie zu Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden Studium +++ Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen – Neue Erkenntnisse zum Lehrlingsmangel

FOM Hochschule und Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de

Studie zu Chancengleichheit und Studienerfolg im berufsbegleitenden
FOM Hochschule

Sozialer Aufstieg durch Bildung ist seit Jahren ein zentrales bildungspolitisches Thema, mit dem sich die FOM Hochschule wissenschaftlich befasst. Bereits seit 2008 führt sie hierzu gemeinsam mit über 60 deutschen Hochschulen, unter der Koordination des unabhängigen Instituts für angewandte Statistik (ISTAT), eine Vergleichserhebung unter allen Absolventen der Bundesrepublik durch. Die Themen der aktuellen Befragung, die vom Oktober 2017 bis Februar 2018 durchgeführt worden ist, waren unter anderen Studienmotive, Studien- und Berufserfolg in Form des aktuellen Gehaltes, Gehaltsentwicklung seit Studienbeginn, aktuelle Verantwortung im Beruf und Entwicklung der Verantwortung seit Studienbeginn. Ein besonderer Fokus der Studie lag zudem auf dem Vergleich zwischen Studierenden aus einem akademisch geprägten Elternhaus, bei denen mindestens ein Elternteil über einen Hochschulabschluss verfügt, und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Studie lassen sich dabei wie folgt zusammenfassen: Kinder aus bildungsfernen Schichten nutzen verstärkt berufsbegleitende Studienangebote und haben hierdurch beruflichen Erfolg. Sie starten mit derselben Qualifikation wie Kinder aus Akademiker-Familien (gemessen an der Note der Hochschulzugangsberechtigung) und sind nach ihrem Studium genauso erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf. Die Motivation für ein berufsbegleitendes Studium ist primär dem Wunsch nach (persönlicher) Weiterentwicklung geschuldet. Materielle Gründe und Arbeitsmarktchancen spielen dabei zwar eine wichtige, jedoch nachgeordnete Rolle. Sozialer Druck, ein Studium zwingend absolvieren zu müssen, spielt hingegen keine Rolle. Absolventen berufsbegleitender Studiengänge sind zudem unabhängig von der Bildungsschicht, aus der sie stammen, und hierdurch sehr erfolgreich hinsichtlich Gehalt und Verantwortung im Beruf.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen – Neue Erkenntnisse zum Lehrlingsmangel
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Wenn Jugendliche vor der Frage stehen, ob sie einen Handwerksberuf erlernen sollten, geht es für sie nicht nur darum, ob die Arbeit interessant ist, was sie einbringt und unter welchen Bedingungen sie zu verrichten ist. Viel wichtiger ist für die Jugendlichen, ob ihnen die Wahl des Berufs dabei hilft, in ihrem sozialen Umfeld zu punkten. Ist dies nicht der Fall, so nehmen viele vom betreffenden Beruf Abstand, selbst dann, wenn ihnen die Arbeit darin gefallen würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), in deren Rahmen rund 1.700 Schüler nach ihren Präferenzen befragt worden sind.
Für das Handwerk stellt der starke Einfluss des sozialen Umfeldes von Jugendlichen eine große Herausforderung dar, da dieser als zentrale Ursache des vorherrschenden Lehrlingsmangels angesehen wird. So stammen immer mehr Schüler aus Elternhäusern, die selbst keine Verbindung zum Handwerk mehr haben und von ihren Kindern das Abitur oder einen Hochschulabschluss erwarten. Die Folge: Viele dieser Kinder verlieren nicht nur das Interesse, an eine Berufsausbildung im Handwerk überhaupt noch zu denken. Sie wissen auch über Handwerksberufe und ihre Tätigkeitsanforderungen immer weniger Bescheid. Durch eine stärkere Aufklärung über die aktuellen Tätigkeitsanforderungen in Handwerksberufen ließe sich das Interesse der Schüler jedoch steigern. Denn das, was sich diese vor allem wünschen – abwechslungsreiche und kreative Arbeit unter Einsatz modernster Technik – kennzeichnet nach Ansicht von Ausbildern die Arbeit in Handwerksberufen viel stärker als Jugendliche vermuten. Gleichwohl bleibt es für die Jugendlichen aber die entscheidende Frage, ob ein Beruf ihr Ansehen beziehungsweise ihre Stellung in ihrem sozialen Umfeld stärkt. Ist dies nicht der Fall, zum Beispiel, weil sie infolge der Erwartungen ihrer Eltern den Gedanken an eine Berufsausbildung im Handwerk längst aufgegeben haben, vermag auch die Aufklärung über die tatsächlichen Tätigkeiten in diesen Berufen nur noch wenig zu bewirken.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de