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Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

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Im Jahr 2018 sind, wie vorgesehen, keine Ausgaben der Zeitschrift erschienen. Die Publikation kommt zum Juli 2019 mit einem Relaunch neu heraus. Print und Online werden eng verknüpft. Bitte nutzen Sie das in 2018 vertriebene Handbuch zum Wissenschaftmanagement als eine thematische Brücke zwischen "alter" und "neuer" Zeitschrift für Ihr Archiv. Das Handbuch ist auch als PDF und als CD bei uns - Lemmens Medien - erhätlich. Der letzte Jahrgang 2017 im vertrauten Format der Zeitschrift ist kostenlos in unserem Archiv verfügbar."

Ihre Redaktion

Wissenschaftsmanagement Ausgabe 5/6/2017
Schwerpunkt:
Leaderschip in Science
Wissenschaftsmanagement Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt:
Precision Medicine
Wissenschaftsmanagement Ausgabe 3/2017
Schwerpunkt:
Hochschulmanagement & Hochschulforschung
Wissenschaftsmanagement Ausgabe 2/2017
Schwerpunkt:
Ausgründung und Transfer in Deutschland
Wissenschaftsmanagement Ausgabe 1/2017
Schwerpunkt:
Optimierung der Rahmenbedingungen für F&E-Projekte
Wissenschaftsmanagement Ausgabe 6/2016
Schwerpunkt:
Change: Chancen und Grenzen des Einzelnen
special

State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Skepsis gegen Roboter gestiegen +++ Globale Rohstoffnachfrage und Recyclingpotenziale bis 2050

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Wissenschaft

Skepsis gegen Roboter gestiegen +++ Globale Rohstoffnachfrage und Recyclingpotenziale bis 2050

Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Stephanie Hofschlaeger www.pixelio.de

Skepsis gegen Roboter gestiegen
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Roboter als Helfer bei Operationen, in der Automobilfertigung, in der Altenpflege. In manchen Bereichen sind die Maschinen schon etabliert, in anderen sind sie im Kommen. Aber wie fühlen sich die Menschen mit dieser Aussicht? Zunehmend unbehaglich bis ablehnend als noch vor fünf Jahren, so das Ergebnis einer neuen Studie, die Wissenschaftler aus Linz und Würzburg zusammen veröffentlicht haben. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 80.396 Bürger aus 27 europäischen Ländern im Auftrag der EU zum Thema befragt.

Gewachsen sind besonders die Vorbehalte gegen Roboter am Arbeitsplatz. Das liegt insbesondere daran, dass die Thematik des Arbeitsplatzabbaus durch Robotik-Anwendungen vermehrt in der Öffentlichkeit präsent ist. Jedoch werde der Einsatz von Robotern am Arbeitsplatz immer noch positiver beurteilt als der Einsatz im Operationssaal oder in Form selbstfahrender Autos, so die Forscher. Bei den Interviews wurden den Befragten Roboter zuerst ganz allgemein als Maschinen beschrieben, die Menschen bei Alltagstätigkeiten assistieren können. Oder die in Umgebungen arbeiten, die für Menschen zu gefährlich sind. Als die Interviewten im Anschluss sagen sollten, wie sie Roboter beurteilen, fielen die Ergebnisse noch relativ positiv aus. Ein anderes Bild zeigte sich jedoch, sobald die Befragten mit konkreten Anwendungen konfrontiert wurden, etwa mit Operations- und Altenpflegerobotern oder selbstfahrenden Autos. Dann gaben sie deutlich negativere Bewertungen ab. Es scheint so zu sein, dass Europäer Robotern vergleichsweise positiv gegenüberstehen, so lange sie dabei ein mehr oder weniger theoretisches Konzept vor Augen haben. Sie urteilen aber zunehmend kritisch, wenn das Roboter-Konzept sich konkretisiert, wenn die Vorstellung näher rückt, selbst einen Roboter nutzen zu sollen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Globale Rohstoffnachfrage und Recyclingpotenziale bis 2050
Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie

Im Jahr 2050 könnten weltweit 80 Prozent aller neu zugelassenen PKWs mit alternativen Antrieben auf den Straßen unterwegs sein, bei ambitionierten Klimaschutzzielen sogar fast 100 Prozent. Mit dem Zuwachs an elektrischen Fahrzeugen steigt jedoch auch der globale Bedarf an Batterien – mit notwendigen Jahreskapazitäten von bis zu 6.600 Gigawattstunden. 220 Gigafabriken sind notwendig, um diese Batteriemengen herzustellen. Auf Basis der neuesten Mobilitätsszenarien und der aktuellen Entwicklung bei Batterietypen und -kapazitäten hat das Öko-Institut nun im Rahmen des Forschungsprojektes „Fab4LiB“ den Rohstoffbedarf der Schlüsselmaterialien für Lithium-Ionen-Zellen bis 2050 berechnet.

In der Annahme, dass die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens im Mobilitätssektor umgesetzt werden, prognostiziert die Studie des Öko-Instituts bis zum Jahr 2030 einen erheblichen Anstieg der Nachfrage für Lithium, Kobalt und Nickel. Falls die Lithium-Ionen-Zellen auch langfristig die Speichertechnologie der Wahl für Elektrofahrzeuge bleiben, wird der Bedarf bis zum Jahr 2050 noch weiter wachsen. Angesichts der aktuell bekannten globalen Reserven für Lithium (16 Millionen Tonnen), Kobalt (7,1 Millionen Tonnen) und Nickel (74 Millionen Tonnen) erwarten die Forscher jedoch keine Verknappung dieser Rohstoffe. Batteriesysteme werden in Europa auch von deutschen Unternehmen hergestellt. Die dafür notwendigen Batteriezellen müssen sie vorwiegend von asiatischen Herstellern zukaufen. Europäische wie auch deutsche Unternehmen sind daher von externen Zulieferern und deren Rohstoffversorgung abhängig. Gleichzeitig bestimmt die Batteriezelle maßgeblich die Leistungsfähigkeit des Batteriesystems als Ganzes und ist das entscheidende Differenzierungsmerkmal in batteriebetriebenen Fahrzeugen. Um Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren, muss auch die Wertschöpfung überwiegend hierzulande angesiedelt werden. Eine Zellfertigung in Deutschland hängt jedoch mit einer sicheren Rohstoffversorgung zusammen. Dabei darf der Recyclingaspekt nicht vernachlässigt werden.

Die Originalpublikation finden Sie hier

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

 

Bild: Stephanie Hofschlaeger www.pixelio.de