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Mehr als eine Million zusätzliche Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch den Hochschulpakt: Umsetzungsbericht 2016 veröffentlicht

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Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

Mehr als eine Million zusätzliche Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch den Hochschulpakt: Umsetzungsbericht 2016 veröffentlicht

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: www.fotolia.com

Mehr als eine Million zusätzliche Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch den Hochschulpakt: Umsetzungsbericht 2016 veröffentlicht
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Der Bericht zur Umsetzung des Hochschulpakts 2020 im Jahr 2016 wurde am 5. Oktober 2018 veröffentlicht. Er dokumentiert die Entwicklung an den Hochschulen und berichtet über die Mittelbereitstellung sowie über die mit Hochschulpaktmitteln ergriffenen Maßnahmen in den Ländern. Insbesondere konzentriert sich der Bericht auf die Entwicklung von Studienanfängerzahlen und auf die Finanzierung zusätzlicher Studienanfänger sowie auf die Entwicklung des Personalbestandes. Laut des Berichtet konnten auch im zehnten Jahr des Hochschulpakts 2020 seine Ziele erfolgreich umgesetzt werden.

Im Jahr 2016 haben mehr als eine halbe Million junge Leute und damit fast 52 Prozent der altersspezifischen Bevölkerung ein Hochschulstudium aufgenommen. Seit 2005, dem Bezugsjahr des Hochschulpakts, ist die Studienanfängerzahl deutlich um fast 41 Prozent gestiegen. Selbst in den ostdeutschen Ländern, in denen die demographische Entwicklung zu einem Rückgang der Schulabsolventen führt, konnte dort eine Steigerung der Studienanfängerzahl um 7 Prozent erreicht
werden. 

Wieder wurden im Jahr 2016 mit dem Hochschulpakt 2020 Milliardenbeträge und 150.000 neue Studiermöglichkeiten für zusätzliche Erstsemester an den Hochschulen bereitgestellt. Ohne den Hochschulpakt hätten Hochschulen eine Million Erstsemester weniger aufnehmen können. Insgesamt vier Milliarden Euro wurden – auch bedingt durch die hohen Studienanfängerzahlen der Vorjahre und der teilweise nachlaufenden Finanzierung – bereitgestellt und machen das Jahr 2016 damit zum bislang finanzstärksten Jahr des Programms.

Deutlichen Zuwachs gibt es an den Fachhochschulen: hier stieg die Zahl der Studienanfänger gegenüber 2005 um 71 Prozent; an den Hochschulen waren es hingegen nur 25 Prozent. Das Ziel des Hochschulpakts 2020, den Anteil der Studienanfänger an Fachhochschulen zu erhöhen, wurde damit erreicht.

Vor allem in den MINT-Fächern ist die Studienanfängerzahl gestiegen; im Vergleich zu 2005 um 48 Prozent. 39 Prozent aller Studienanfänger nahmen 2016 im MINT-Bereich ein Studium auf, dies sind 2 Prozent mehr als 2005.

Bezüglich des Personals konnte festgestellt werden, dass die Zahl des hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals im beobachteten Zeitraum an Hochschulen um 25 Prozent gestiegen ist und die Anzahl von Professoren/-innen um 24 Prozent. Die Zahl der Lehrbeauftragten ist um fast 72 Prozent angestiegen. Der Frauenanteil am hauptberuflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonal konnte ebenfalls von 26 Prozent im Jahr 2005 auf 36 Prozent im Jahr 2016 erhöht werden. Einen Zuwachs von knapp 10 Prozent gab es auch beim Anteil der Professorinnen an der Professorenschaft: im selben Zeitraum ist er von rund 14 Prozent auf 23 Prozent gestiegen.

Eine Verschlechterung, die im Hinblick auf den starken Anstieg der Studienanfängerzahlen nur als leicht zu bezeichnen ist, weist die Betreuungsrelation an den Universitäten auf: 2005 entfielen auf eine wissenschaftliche Vollzeitstelle 18,2 Studierende, 2016 waren es 19,6. An den Fachhochschulen kamen im selben Zeitraum 0,4 Studierende hinzu, damit ergibt sich eine Betreuungsrelation von 25,9 Studierenden auf eine wissenschaftliche Vollzeitstelle.

Der gesamte Bericht ist unter diesem Link abrufbar.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier.

 

Bild: www.fotolia.com