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State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

DFG-unterstütztes Open-Access-Projekt erprobt neue Publikationsmodelle +++ Journalistenpreis für zwei Beiträge zum Thema „Fake Science“ verliehen

news

Oleg Rudometkin

Neues aus dem Management

DFG-unterstütztes Open-Access-Projekt erprobt neue Publikationsmodelle +++ Journalistenpreis für zwei Beiträge zum Thema „Fake Science“ verliehen

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

In dieser Rubrik fassen wir in unregelmäßigen Abständen Neuigkeiten aus dem Management in Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir Personalmeldungen. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: www.pixabay.com

DFG-unterstütztes Open-Access-Projekt erprobt neue Publikationsmodelle
Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Das Wissenschaftssystem, insbesondere im Bereich Internetforschung, lebt von einer dynamischen und vielfältigen Publikationslandschaft, in dem Forscher ohne größere Hürden Ergebnisse und Erkenntnisse lesen und publizieren können. Oft stellen hohe Publikationsgebühren und intransparente Veröffentlichungsprozesse jedoch interessierte Leser vor Schwierigkeiten. Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft beginnen nun die Umsetzung des gemeinsamen Projekts Innovatives Open Access im Bereich Small Sciences, das die Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review exemplarisch ausbauen wird. Das Projekt zielt darauf ab, Open-Access-Publikationen nachhaltig zu unterstützen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Journalistenpreis für zwei Beiträge zum Thema „Fake Science“ verliehen
Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

Der Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ wurde in diesem Jahr an zwei Preisträger-Teams verliehen: Ausgezeichnet wurde der Fernsehbeitrag „Betrug statt Spitzenforschung – Wenn Wissenschaftler schummeln“ von Peter Onneken unter der Redaktion von Daniele Jörg (24.07.2018; WDR). Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Beitrag „Das Scheingeschäft“ von einem Autoren- und Rechercheteam um Till Krause, Katrin Langhans, Svea Eckert und Peter Hornung (20.07.2019; SZ Magazin). Beide Beiträge beschäftigen sich mit dem Geschäftsmodell von Open-Access-Magazinen und Kongressen, die ohne Qualitätskontrolle „Schrottstudien“ publizieren und präsentieren. Die Masche der sogenannten „Raubverleger“ ist dabei einfach: Sie schreiben Forscher und Unternehmen auf der ganzen Welt an und empfehlen ihnen eine Publikation in einem wissenschaftlich anmutenden Journal. Dann publizieren sie – gegen Bezahlung – die Beiträge der Forscher binnen weniger Tage ohne nennenswerte Prüfung der Inhalte.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

Bild: www.pixabay.com