Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Ziele der europäischen Reform werden größtenteils bejaht. Mehr Mittel für Personal in Lehre und Forschung, fordern Hochschullehrer und HRK
Deutsche Hochschullehrer stehen inhaltlich hinter den Zielen der Bologna-Reform – wie diese bisher umgesetzt werden, sehen sie dagegen kritisch. Besonders die angestrebten Verbesserungen der Lehre und größere internationale Mobilität der Bachelor-Studierenden begrüßen laut einer neuen Studie im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ein Großteil der deutschen Hochschullehrer. Allerdings äußerte sich die Mehrheit der Befragten kritisch gegenüber der Umsetzung der europäischen Reform.
Im Kontext globaler Veränderungen wechseln auch die Universitäten ihr Antlitz. Eine hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe der VolkswagenStiftung versucht, den Wandel zu begreifen und macht in Hannover Station
Mehr Mainstream statt Eigenart, mehr Regelstudium statt selbstgewählter Individualität, mehr Wirtschaftlichkeit statt individueller Selbstverwirklichung? Im Zuge der jahrhundertealten universitären Tradition in Deutschland hat sich ein festes Bild der Lehr- und Forschungsstätten als Hort des Wissens und der Ausbildung etabliert. Doch speziell in den letzten Jahrzehnten, unter dem immer stärkeren Einfluss von Globalisierung, Sparzwängen und demografischen Herausforderungen, wird dieses Bild einem radikalen Wandel unterzogen. Im Rahmen einer mit großen Namen besetzten Vortragsreihe lädt die VolkswagenStiftung dazu ein, diese Veränderungen im Detail zu untersuchen.
Antrittspressekonferenz von Johanna Wanka in Berlin
Johanna Wanka (CDU) stellt eine Woche nach der Ernennung zur neuen Bundesministerin für Bildung und Forschung ihre wichtigsten Vorhaben vor – mit Blick auch über die Bundestagswahl hinaus. Dabei will sie „fortsetzen, was in den letzten Jahren gelungen ist“. Das beinhaltet den Hochschulpakt, die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ und auch die angestrebte Grundgesetzänderung von Artikel 91b. Wichtig dabei für alle Wissenschaftseinrichtungen: Wanka gibt die Zielsetzung aus, die „Investitionen in Bildung und Forschung weiter zu steigern“. Gut für die Studierenden: Dies schließt Erhöhungen des BAföG mit ein.
Auf wissenschaftsmanagement.de finden Sie jeden Freitag aktuelle Geschehnisse aus dem Bundestag, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betreffen.
Wissens- und Technologietransfer in den Neuen Steuerungsmodellen
Wissens- und Technologietransfer gilt neben Forschung und Lehre als eine der grundlegenden Aufgaben von Hochschulen und ist damit auch Gegenstand staatlicher Steuerungsbemühungen. Eine aktuelle Studie im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms „Wissenschaftsökonomie“ zeigt, dass die 16 Bundesländer hier vor allem auf klassische Förderprogramme und wenig auf neue Steuerungsinstrumente setzen.
Konferenz über Umweltmanagement. Kommender Schwerpunkt in Wissenschaftsmanagement 6/12
Die gesellschaftliche Debatte ist 2012+ vielschichtig: Sie konzentriert sich auf eine nachhaltige Energiewandlung, -speicherung und eine Verbesserung der Energieeffizienz in allen Lebensbereichen. Davon sind auch das Management von Liegenschaften und die Konzeption neuer oder modernisierter Immobilienprojekte in Bildung, Wissenschaft und Forschung betroffen. Somit steht jede Fachhochschule, Universität und auch außeruniversitäre Einrichtung vor der Frage: Wie kann mit prinzipiell unveränderten Budgets ein Mehr an Energieeffizienz erreicht und damit ein Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz geleistet werden? Über das zukunftsweisende Thema "Green Campus" bringt Wissenschaftsmanagement in seiner letzten Ausgabe des Jahres einen Schwerpunkt.
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