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Hochschulfusionen

Eileen Mühlbach

Governance & Management

Fusionsprozesse an künstlerischen Hochschulen

Plädoyer für die Eröffnung einer strategischen Debatte
Foto: Konvex Fotografie

Pandemische Zeiten sind besonders geeignet, Defizite – wie durch ein Brennglas – noch stärker zu fokussieren und sichtbar zu machen. So zeigen sich derzeit insbesondere bei den kleineren Hochschulen, den künstlerischen Hochschulen, die generell durch geringe Personal- und Finanzausstattung besonders belastet sind, erhebliche Nöte, die zusätzlichen Mehrbelastungen einer Ausnahmesituation zu schultern. Finanziell und personell sind diese Institutionen am Limit. Zusätzlich verstärkt wird deren Belastung durch die erdrückende Allgegenwart der Digitalisierung und ein sich – auch dadurch – komplett veränderndes Berufsbild für Studierende und Absolvent:innen. So scheint es nur logisch, dass gerade in diesen Zeiten Debatten und Überlegungen zur engeren Zusammenarbeit, zur Kooperation oder Fusion von Hochschulen einen neuerlichen Auftrieb bekommen und die über 50 deutschen künstlerischen Hochschulen sich der Frage stellen sollten, wann solche Überlegungen unter strategischen Aspekten möglicherweise sinnvoll und hilfreich sind.

Christian Berthold

Schwerpunkt Strategische Hochschulentwicklung

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Hochschulfusionen und -kooperationen in einem wettbewerblichen Umfeld

Fusionen von Fachbereichen und Hochschulen wurden in den letzten Jahren ein zunehmend beobachtetes Phänomen der deutschen Hochschullandschaft (vgl. Behm et al. 2011). In einem wettbewerblichen Umfeld und angesichts gestiegener Anforderungen streben Hochschulen jedoch auch zunehmend Kooperationen untereinander an. Es lohnt sich, analytisch Interaktionsmodi zwischen Hochschulen als Ausprägungen auf einem Kontinuum zu begreifen. Mit zunehmendem Integrations- und Kollaborationsgrad werden aus anfangs losen Kooperationen zwischen unabhängigen Einheiten schließlich vollständig miteinander fusionierte Hochschulen. Je nach der mit einer Kollaboration verfolgten Zielsetzung, dem organisationalen Umfeld, den Landesinteressen und der Perspektive der jeweils beteiligten Akteure unterscheiden sich dann ideale Kollaborationstiefe, hochschulischer Aufgabenbereich und beteiligte Partner – die Zweckdienlichkeit einer jeden Kollaborationsform erscheint in einem spezifischen Licht.

Jahrgang 2006
Ausgabe 3/2006
Silke Cordes

Hochschulfusionen