Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Das Phänomen der Korrelation von Motivation und Wirkung
Ein bedeutsames thematisch überlappendes Bindeglied zwischen Wirtschaftswissenschaft und Psychologie ist das Phänomen der Korrelation von Motivation und Wirkung (Heckhausen 1989; Nerdinger 1995). Im betriebswirtschaftlichen Sinn bezieht sich dieses Phänomen naturgemäß auf den wirtschaftenden Menschen. Die Motivation selbst entsteht durch das Zusammentreffen von Motiv und Anreiz und löst bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen aus. Innerhalb einer Organisation sind dabei seitens der Organisationsführung naturgemäß Handlungen erwünscht und gewollt, die den Organisationszielen, bei einem Wirtschaftsunternehmen den Zielen des Unternehmens, dienlich sind. Die Handlung selbst ist dabei wie gesagt die Wirkung dieser Motivation. Dies bezieht sich aus Autorensicht sowohl auf einen Menschen, der Unternehmer ist, als auch auf einen von einer Führungskraft geführten Mitarbeiter und darüber hinaus ebenso auf diese Führungskraft. Wenn es in der Betrachtung dieses Phänomens darum geht, die Motivation von Geführten durch eine führende Person zu steuern, um ein intendiertes Handeln zu erwirken, bewegen wir uns auf dem Gebiet der Motivationspsychologie (Weiner 1994) und der betriebswirtschaftlichen Personalführung (Neuberger 2002) gleichermaßen. Spätestens hier haben wir die eingangs betonte Überlappung beide Themenfelder vorliegen.
Es folgt unser Wochenrückblick auf die parlamentarische Arbeit, die das Wissenschaftsmanagement, die Hochschullandschaft, Forschung, Lehre und Transfer betrifft. Wir wünschen Ihnen ein sonniges Wochenende!
Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende. Sie sind eventuell auf der Suche nach passender Fachliteratur oder bestimmten Artikeln? Stöbern sich doch einmal in unserem Archiv oder besuchen Sie uns in unserem Shop.
Eine letzte Meldung aus dem Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de, die Online-Plattform der gleichnamigen Zeitschrift aus dem Verlag Lemmens Medien, wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Pfingstfest.
Vor dem Wochenende werfen wir noch einen Blick auf die Geschehnisse in dieser Woche im Deutschen Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de und der Verlag Lemmens Medien wünschen allen Leserinnen und Lesern ein erholsames Wochenende. Übrigens: über die Suchfunktion (oben rechts in der Menuleiste) finden Sie leicht zu älteren Meldungen.
Strategies from Latin America and Europe for Maintaining Relevance
This article explores the challenges and opportunities of digital transformation in higher education, drawing insights from relevant literature and a series of interviews with experts across Latin America and Europe, which we conducted as part of the DigiUGov Capacity building project co-funded by the European Union. It addresses the complexities posed by a „VUCA“ / “BANI” world, emphasizing the need for adaptive governance, inclusive strategies, and user-centric designs to navigate technological transitions.
Mit vier Meldungen aus dem Deutschen Bundestag schließt die Redaktion wissenschaftsmanagement.de die Woche. Die Online-Redaktion und der Verlag aus dem Hause Lemmens Medien wünschen allen Leserrinnen und Lesern ein schönes Wochenende.
Eine mögliche weitere Determinante des Vertrauens innerhalb der vertrauensbasierten Führungsbeziehung am Beispiel der Branche Chemie
Bei der Betrachtung von Führungsbeziehungen zwischen führender Person und Geführten werden in der einschlägigen Literatur teilweise drei Ausrichtungen besonders berücksichtigt. Diese sind die Motivation, das Team beziehungsweise die Gruppe und das Vertrauen der geführten Personen gegenüber der Führungskraft (Weibler 2001, 187). Für die letztgenannte Ausrichtung ist Grundvoraussetzung, dass die Person, der Vertrauen entgegengebracht werden soll, beziehungsweise deren Verhalten von den Geführten als vertrauenswürdig empfunden wird (Mayer/Davis/Schoorman 1995; Weibler 1997; Weibler 2001, 193 f.). Diese Vertrauenswürdigkeit ist eine von fünf in der Literatur herausgearbeiteten Determinanten des Vertrauens, die wiederum von fünf Faktoren bestimmt wird (Weibler 2001, 194). Diese Faktoren der Determinanten Vertrauenswürdigkeit sowie die Determinanten selbst sollen nun hier auf eine mögliche Erweiterung hin untersucht werden.
Wissenschaftspolitische Impulse für Forschung und Innovation in Deutschland und Europa
Forschungs- und Innovationspolitik spielte im Bundestagswahlkampf 2025 in der Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch stehen Wissenschafts- und Innovationsökosysteme unter wachsendem Druck, sich in einem dynamischen globalen Umfeld zu behaupten. Zahlreiche Appelle aus Wissenschaft und Wirtschaft fordern daher von der künftigen Bundesregierung strategische Weichenstellungen.
Lernen vom Projekt- und Kommunikationsmanagement der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Eine ganzheitliche Standortentwicklungsplanung für die Zukunft der Tagungs- und Übernachtungsbetriebe Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern kann auch als Case für das Wissenschaftsmanagement eine Handlungsanleitung abgeben. Der gigantische Betrag ist seit Anfang 2025 in der Diskussion. Auf rund 140 Milliarden Euro haben die Hamburger Senatsbehörden für Wissenschaft und Finanzen den bundesweiten Sanierungs- und Modernisierungsbedarf in den Liegenschaften der Hochschule taxiert. Noch im Sommer 2023 lagen die Schätzungen bei gut 73 Milliarden Euro, von der unter anderem die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ausging.