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Ralf Bohlsen

Die Woche im Bundestag

Hilfe für Studierende und Wissenschaftler aus der Ukraine

23.05. - 27.05.2022
Bild: Fotolia

An dieser Stelle möchten wir uns heute bei unseren Leser:innen für das rege Interesse an unseren Meldungen, Artikeln unserer Autorinnen und Autoren und Serviceangeboten (Newsletter, Archiv etc.) herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen allen ein erholsames Wochenende.

Ralf Bohlsen

Die Woche im Bundestag

Unterstützung von Geflüchteten in Bildung und Forschung +++ AfD: Beschulung von ukrainischen Kindern sicherstellen +++ BAföG-Reform: Experten sehen Licht und Schatten

16.05. - 20.05.2022
Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

In einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP für die Einrichtung eines Zukunftszentrums für Europäische Transformation und Deutsche Einheit ein. Das Zentrum soll ein Ort sein, "an dem gesellschaftsrelevante Forschung, Dialog und Begegnung sowie Kunst und Kultur unter einem Dach  zusammengeführt werden . . ." Mit dieser letzten Meldung verabschiedet sich die Redaktion ins Wochenende.

Barbara Busch

Governance & Management

Warum nur zarte Reformen statt einer Revolution?

Stärkung des dualen Prinzips an Musikhochschulen
Foto: privat

Stellen Musikhochschulen im deutschen Hochschulwesen eine Besonderheit dar? Nein, denn aus rechtlicher Perspektive sind sie den Universitäten gleichgestellt. Ja, weil sie sich alleinig auf den Gegenstand der Musik beziehungsweise auf den Erwerb und die Vermittlung von Musizierfähigkeit fokussieren. Formelle Gleichrangigkeit versus inhaltliche Andersartigkeit – dies befördert eine Schieflage, mit der jede Musikhochschulreform konfrontiert ist: Während von außen gesehen die Politik die zunehmende Wissenschaftlichkeit der Musikhochschulen wahrnimmt und der Arbeitsmarkt auf Beschäftigungsfähigkeit pocht, kreisen im Inneren der Hochschule ihre Angehörigen mit Leidenschaft um die Musik und verteidigen die Freiheit der Kunst.

Ralf Bohlsen

Die Woche im Bundestag

Wissenschaft krisenfester machen +++ Linksfraktion fordert existenzsicherndes BAföG +++ Union: Wird das Wissenschaftszeitvertragsgesetz geändert? +++ Regierung äußert sich zu 6G-Forschung

09.05. - 13.05.2022
Bild: www.pixabay.com

Kurz vor dem bevorstehenden Wochenende werfen wir noch einen Blick auf die Arbeit in dieser Woche im Deutschen Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wünscht allen Leser:innen ein schönes Wochenende.

Michael Reiss

Governance & Management

Komplexes Koordinationsmanagement

Neue Perspektiven einer klassischen Thematik
Foto: privat

Das durch Meinungsvielfalt, Inkompatibilitäten, Interessengegensätze, Dilemmata, Konfliktbewältigung, Konsens, Ganzheitlichkeit und Synergiesuche geprägte Verständnis von „Koordination“ zeichnet sich durch eine hohe implizite Komplexität aus. Diese inhärente Basiskomplexität ist bei allen Koordinationsaktivitäten zu meistern. Hingegen fokussiert das komplexe Koordinationsmanagement eine Zusatzkomplexität, die als Koordinieren in einer VUKA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) charakterisiert werden kann. Der Komplexitätsschub in Gestalt von Volumen, Diversität, Ambiguität und Instabilität sorgt einerseits für komplexer werdende Koordinationsaufgaben. Er erfordert andererseits perfektionierte Koordinationsinstrumentarien. Für Koordinatoren bildet das komplexe Koordinieren nicht mehr die Ausnahme, sondern eher die Regel.

Rico Gubler

Governance & Management

Aus dem Elfenbeintrum heraus zum richtigen Zeitpunkt fliegen lernen

Acht kurze Erfahrungsberichte aus dem Spannungsfeld Musikhochschule
Foto: Lutz Roessler

Die Ansprüche an das Musikstudium sind hoch, möglichst lange und konzentriert im Elfenbeinturm zu schuften und kaum ist man raus, muss man praxis- und problemlösungserprobt als Entrepreneurin und Unternehmer seiner Kunst im Leben stehen – notabene wie zum Beispiel Georg Friedrich Händel oder Jacques Offenbach um nur zwei von vielen unter den alten Meistern zu nennen. Es ist aber gerade das die Kunst der Studiengestaltung, um die Studierende, Lehrende und Hochschulleitungen Hand in Hand und immer wieder neu ringen müssen, die Kunst, einen Bienenstock an Elfenbeinzimmern und -türmchen zu errichten, durchzogen von Korridoren der Praxiserfahrungen und Balkonen oder Veranden, die zum gemeinsamen Gestalten der zukünftigen Berufs- und Musizierpraxis einlädt. Experimentierzimmer, Labore, Zugänge und Übergänge müssen gelegt und ausprobiert werden.

Alexander Lenger

Governance & Management

Outputorientierung in der Wissenschaft

Nicht intendierte Folgen der Governance- und Managemententwicklung im akademischen Feld
Foto: privat

Das Hochschulwesen unterliegt seit einigen Jahren einem fundamentalen Transformationsprozess in Richtung einer zunehmenden Governance- und Managemententwicklung. Die Rede ist von einer „Ökonomisierung der Wissenschaft“ (Weingart 2008), die einen sogenannten „Akademischen Kapitalismus“ (Münch 2011) hat entstehen lassen. Mit diesen Begriffen wird suggeriert, dass die ökonomische Funktionslogik im Sinne eines Kosten/Nutzen-Kalküls und rationaler Entscheidungsfindung zunehmend im Bereich der Wissenschaft Einzug hält und dass sich ein „kapitalistischer Geist“ (Boltanski/Chiapello 2006) in der Wissenschaft nicht zuletzt aufgrund einer steigenden Ressourcenknappheit und Ressourcenabhängigkeit der Wissenschaft von der Wirtschaft manifestiert. Diese Entwicklung wird von den beteiligten Wissenschaftler:innen zunehmend in ihren wissenschaftlichen Ethos und ihre Karriereüberlegungen integriert und in der Folge als legitime Ordnung anerkannt. Insofern richtet sich der Blick in besonderer Weise auf die Ökonomisierung der Hochschulen sowie die entsprechenden Folgen für die beteiligten Nachwuchswissenschaftler:innen und Professor:innen.

Ralf Bohlsen

Die Woche im Bundestag

Fehlende Kenntnis zur Rückkehrbereitschaft von Forschenden +++ Union fragt nach Mittelabfluss beim Digitalpakt Schule

18.04. - 22.04.2022
Bild: Fotolia

Vor dem Wochenende werfen wir noch einen Blick auf die Geschehnisse in dieser Woche im Deutschen Bundestag. Die Redaktion wissenschaftsmanagement.de wünscht allen Leserinnen und Lesern ein erholsames Wochenende. Übrigens: über die Suchfunktion (oben rechts in der Menuleiste) finden Sie leicht zu älteren Meldungen.

Matthias Fuhrland und Michael Brucksch

Transfer & Peer Consulting

Kausale Transferindikatorik

Entwicklung des Transfer_i-Modells mit Kausalketten-Tool
Wissenschaftsmanagement - Entscheiden.Führen.Gestalten

Forschungsbasierter Wissens- und Technologietransfer erfolgt bisher in der Regel institutionszentriert und weitestgehend planlos mit den entsprechenden Konsequenzen für Indikatorik und Transfererfolg. Die bisherige Transfer- und Innovationsindikatorik entstand komplett entkoppelt von Ressourcen, Prozessen und logischen Abhängigkeiten und kann daher weder dazu verwendet werden, die Umsetzung politischer Strategien und Zielsetzungen im Transfer- und Innovationsgeschehen zu überwachen, noch ein Innovationssystem in puncto Funktionalität, Effektivität und Outcome beziehungsweise Impact zu optimieren. Wenn der Transfer tatsächlich als Third Mission erfolgreich etabliert werden soll, muss der Zweck der Transferindikatorik auf Monitoring und Steuerung des einzelnen, klar definierten Innovationssystems ausgerichtet werden, der Transfer muss von der Invention bis zur Innovation prozessorientiert und subsystemübergreifend geplant werden und die Indikatorik muss an den Transferobjekten und der Verfügbarkeit erforderlicher Ressourcen orientiert werden.

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