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Als Azubi ins Ausland – BIBB-Analysen zur Mobilität in dualen Ausbildungsberufen

news

Tanja Rosenthal

Neues aus der Wissenschaft

Als Azubi ins Ausland – BIBB-Analysen zur Mobilität in dualen Ausbildungsberufen

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Karl-Heinz Laube www.pixelio.de

Als Azubi ins Ausland – BIBB-Analysen zur Mobilität in dualen Ausbildungsberufen
Bundesinstitut für Berufsbildung

Einen Teil der Berufsausbildung im Ausland verbringen – diese Möglichkeit ist für junge Menschen von hoher Attraktivität und wird jährlich von Tausenden genutzt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bilanziert in seiner Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ den aktuellen Stand des Themas „Internationale Mobilität“, welches den Schwerpunkt der Ausgabe darstellt. Dabei stellt sich die Frage, wie mobil die Auszubildenden in den jeweiligen (dualen) Berufen sind und welche Berufe stark und weniger stark vertreten sind.

Im Jahr 2017 haben in Deutschland insgesamt 5,3 Prozent aller Auszubildenden die Chance eines Auslandsaufenthalts wahrgenommen. Knapp jeder zweite Auszubildende erhielt dabei Unterstützung durch das Programm Erasmus+, welches durch die Europäische Union gefördert wird. Die Auswertungen zeigen, dass sich die Berufsgruppe der Industriekaufleute am mobilsten zeigt: 1.788 Auszubildende aus der Projektrunde 2015 waren während ihrer Ausbildung Erasmus+ im Ausland, was bei der Gesamtzahl von insgesamt 17.352 einer Mobilitätsquote von 10,3 Prozent entspricht. Damit ist die vom Deutschen Bundestag bis 2020 angestrebte Zielmarke von zehn Prozent sogar bereits überschritten.

Aus den Auswertungen geht außerdem hervor, dass Investmentfondskaufleute – trotz oder gerade wegen der verhältnismäßigen geringen Anzahl Auszubildender (im Jahr 2016 insgesamt 27 Absolventen) – eine überdurchschnittliche Mobilitätsquote von 70,37 Prozent aufweisen. Dies wird insbesondere durch eine im Rahmen des Eramus+-Projekts speziell auf die Ausbildungsinhalte zugeschnittene Auslandsqualifizierung begünstigt.

Auch einige Elektroberufe sind international sehr aktiv. Die Berufsgruppe der Systemelektroniker weist ebenfalls trotz weniger Auszubildender und nur elf Personen, die während der Ausbildung im Ausland waren, eine Mobilitätsquote von 14,67 Prozent auf – durch die Berufsschulen gut organisierte Auslandsmobilitäten sowie gute Beziehungen zu den Ausbildungsbetrieben können so teilweise ganze Berufsschulklassen mobil werden lassen und damit zu hohen Mobilitätsquoten führen. Auch Elektroniker/-innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme eine Mobilitätsquote von 23,61 Prozent, Elektroanlagemonteure und -monteurinnen erreichen 20 Prozent. Geringe Mobilitätsquoten in Höhe von 0,74 Prozent bei 24.216 Absolventen (2015) beziehungsweise 0,45 Prozent bei 17.583 Absolventen (2016) zeigen sich hingegen trotz der hoher Auszubildendenzahlen bei den Ausbildungsberufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Verkäufer/-in.

Das Fazit der Fachleute der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB lautet: „Spitzenquoten wie bei den kleinen Berufen sind für die absolventenstarken Ausbildungsberufe wohl nur schwer zu erreichen. Ein verstärktes Engagement der ‚Großen‘ könnte aber merklich dazu beitragen, die Zielsetzung von zehn Prozent bis 2020 zu erreichen. Gute Gründe für eine Qualifizierung im Ausland gibt es genug.“

Eine Grafik zur Mobilitätsquote nach Ausbildungsberufen steht unter www.bibb.de/pressefotos zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier

Bild: Karl-Heinz Laube www.pixelio.de