Das Archiv bietet Ihnen die special Beilagen zur Zeitschrift Wissenschaftsmanagement aus den Jahrgängen 2004 bis 2013 im PDF-Format kostenlos zum Download.
Two Concepts that are not the same but strengthen each other
The terms ‘leadership’ and ‘management’ are sometimes used interchangeably, as if they meant the same thing, and sometimes as completely distinct concepts, practised by separate groups of people – ‘leaders’ and ‘managers’. Some authors (Bennis 1989) go further still by implying that philosophical differences underpin fundamental distinctions in values and behaviours in that ‘the manager does things right’ while ‘the leader does the right thing.’ In universities, leadership and management are seen and practised both as interconnected and as separate concepts as a consequence of historic structures and ongoing changes in the internal and external operating environments of these institutions. This paper examines these concepts and their interrelationship in the context of changing universities and changing higher education environments. It argues for greater clarity, conceptually and practically, between these concepts and a better balance between management and leadership in universities.
Oder: Was hat das Wissenschaftsmanagement mit der Welternährung zu tun?
An der zunehmenden Gefahr für die Sicherstellung der Welternährung sind nicht nur die Dürreperioden in den USA und Russland schuld, die die Preise für Mais, Weizen und Soja in die Höhe treiben. Auch nicht nur die Farmer, die mit einem enorm hohen Wasser- und Düngeaufkommen die letzte Fruchtbarkeit aus ihren Boden herausquetschen, sondern nicht zuletzt die internationalen Energiekonzerne, die den Landwirten hohe Preise zahlen, wenn sie wertvolle Ernährungsgüter für die Produktion von Benzin liefern. Und vergessen sind offensichtlich die Hungerrevolten des Jahres 2008, als die Menschen wegen der rapide steigenden Preise für Grundnahrungsmittel auf die Straße gingen. Wie kann Wissenschaftsmanagement hier helfen?
Öko-Forscher wollen in Deutschland einer „Nachhaltigen Wissenschaft“ zum Durchbruch verhelfen
Die Transformation der Industriegesellschaft zur ökologischen Nachhaltigkeit steht auf der Tagesordnung, um einen globalen Klimakollaps abzuwenden. Im Wissenschaftsjahr der Nachhaltigkeit engagiert sich ein Verbund von ökologisch orientierten Forschungsinstituten und Hochschulen, um das deutsche Wissenschaftssystem auf mehr Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung einzustimmen.
Ausgezeichnete Familienfreundlichkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Der War for Talents geht weiter. Nicht zuletzt auch die Vereinbarkeit von Beruf und Karriere ist ein ausschlaggebendes Kriterium für die Entscheidung pro oder kontra eines Arbeitsplatzes. Unternehmen und Hochschulen können so nicht nur ihren Angestellten etwas Gutes tun, sondern auch ihre eigene Stellung als Arbeitgeber bessern, sich gegen Wettbewerber durchsetzen. 317 Arbeitgeber wurden in Berlin mit dem Zertifikate zum audit berufundfamilie bzw. mit dem audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet.
Die Nachhaltigkeit ist in aller Munde und nun auch auf deutschen Flüssen unterwegs. Zum Wissenschaftsjahr 2012 fährt die MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 36 Städte in Deutschland und Österreich und bringt das „Zukunftsprojekt Erde“ zu interessierten Bürgern. „Die Ausstellung gibt einen spannenden Einblick in Forschungsgebiete, die für unsere Zukunft enorm wichtig werden“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan bei der Eröffnung der Ausstellung. Dabei steht die Stadt von morgen im Mittelpunkt: Wassermanagement und Recycling, Artenvielfalt, Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.
Die Reifeprüfung nach acht statt wie früher nach neun Schuljahren war von Anfang an umstritten. Nicht nur, weil schulische Änderungen grundsätzlich die Eltern zum lautstarken Protest verleiten, die Pädagogen in zahllose Lager spalten und die (meist selbsternannten) Bildungsexperten in den Parlamenten zu rhetorischer Hochform auflaufen lassen. Nachdem nun die ersten Abiturprüfungen aus G 8 (nicht zu verwechseln mit dem jährlichen Spitzentreffen der Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industriestaaten) und G 9 vorliegen, macht sich Ernüchterung breit. G-8-Abiturienten weisen eine höhere Durchfallquote auf als G-9-Abiturienten.
Gemeinsam erforschen chinesische und deutsche Universitäten die Elektromobilität.
Globale Probleme fordern globale Antworten. Der Klimawandel ist eine dieser weltweiten Herausforderungen, die alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Und die Mobilität ist ein essenzieller Bestandteil unseres modernen Alltags. Neue Technologien und ein neues Verständnis von Mobilität, Verkehr und Verkehrsmittel sind nötig, um die europäischen Klimaziele bis 2050 zu erreichen: 80 Prozent weniger Verbrauch fossiler Energien.
Thomas Rommel ist neuer Rektor des ECLA of Bard in Berlin
Der Bremer Thomas Rommel wird ab dem 1. August 2012 neuer Rektor des ECLA of Bard in Berlin. Rommel habilitierte in Tübingen über Literatur und Ökonomie und lehrte an der Jacobs University Literaturwissenschaften. Nun wird er Leon Botstein als Rektor des European College of Liberal Arts ablösen.
Das gute Geschäft mit der Titelsucht in Deutschland
Während sich der Wissenschaftspolitische Abend des 11. Emmy Noether-Treffens in Potsdam mit dem leidigen Thema Promotion auseinandersetzt und sich DFG-Präsident Matthias Kleiner dafür einsetzt, „dass nur da promoviert werden soll, wo auch geforscht wird“, wird per E-Mail ein besonders preiswertes Angebot gemacht: Dr. h. c. innerhalb weniger Tage für 49,- €, Professor h.c. für 79 € und beide Titel zum Schnäppchenpreis für 99,- €. Alles gibt es selbstverständlich auch zum Verschenken. Werbewirksam heißt es dazu: „Mehr Titel geht schon fast nicht mehr.“ Richtigerweise müsste es wohl eher heißen: „Mehr Unverschämtheit geht schon fast nicht mehr.“
Michael Wagner ist Verwaltungsdirektor des Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung
Michael Wagner wurde vom Kuratorium des GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, zum neuen Verwaltungsdirektor bestellt. Die Position war, durch den Wechsel des GEOMAR zur Helmholtz-Gemeinschaft, neu entstanden und ist ab dem 1. Juli besetzt.