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Wissenschaften

Achim Loose

Wissenschaften

Wissenschaften im Vergleich

Empirik und Gesetzmäßigkeiten in Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in Naturwissenschaften
Foto: privat

Möchte man die Naturwissenschaften den Geistes- und Sozialwissenschaften einander gegenüberstellen, ergibt sich seit jeher schnell die Frage, ob beide Bereiche in ihrer Eindeutigkeit, in der Zuverlässigkeit der Allgemeingültigkeit ihrer empirisch oder rational gewonnenen Aussagen und ihrer Gesetzmäßigkeiten sich überhaupt analog verhalten und miteinander vergleichbar sind (vergleiche Müller 2021; Hafner 2006). Oft begegnet man dem Einwand, Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten und auf deren Basis formulierte Darstellungen von Phänomenen und Relationen seien, wenn sie einmal gesichert sind, in den Naturwissenschaften logisch konsequent und unumstößlich, während sie in den Sozialwissenschaften schnell wieder entkräftet seien oder in adäquater Form gar nicht erst aufgestellt werden könnten (Hafner 2006). Es wird auch darauf hingewiesen, dass seitens der Naturwissenschaften zum Teil auf die Geisteswissenschaften herabgesehen würde und diesen ab und an auch der Rang einer wahren Wissenschaft abgesprochen werde (Köck 2007, 177).

K. Rüdiger Durth

Zur Jahrestagung 2013 der Leopoldina

Wer bin ich?

Spannender könnte das Thema der Jahresversammlung 2013 der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vom 20. bis 22. September 2013 in Halle (Saale) nicht sein: „Geist – Gehirn – Genom – Gesellschaft – wie wurde ich zu der Person, die ich bin?“

Damit rückt die „Leopoldina“, die in der breiten Öffentlichkeit nach wie vor weitgehend unbekannt ist, die Aufmerksamkeit auf eine Forschung, die in den Laboren unserer Universitäten längst einen Forschungsschwerpunkt darstellt und die von zentraler Bedeutung für die Zukunft ist. Es geht schlicht um die Frage, wer ich als Mensch eigentlich bin? Der Bochumer Biopsychologe Onur Güntürkün, der das Programm des Jahrestagung weitgehend ausgearbeitet hat, stellt nüchtern fest: „Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Bild von uns selbst.“