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Magdalena Fellner

Magdalena Fellner und Stefan Büchele

Studium

Abiturnoten und Studierfähigkeit

Eine mehrdimensionale Betrachtung
Foto: I-Vista www.pixelio.de

In der medialen Berichterstattung ist gegenwärtig vielfach von einer „Inflation der Abiturnoten“ und „Flut an Einser-Abis“ die Rede. Sehr gute Abiturnoten werden bei gleichbleibenden beziehungsweise sinkenden Leistungen vergeben und sollen folglich mit einem geringeren Vorbereitungsstand der Studienanfänger:innen einhergehen. Eine Längsschnittanalyse der Abiturnoten von 2008 bis 2024 verdeutlicht jedoch eine nur minimale Noteninflation, die den verbreiteten anekdotischen Befunden nicht entspricht. Gleichzeitig implizieren die stabilen Abiturnoten keinesfalls, dass die fachlichen oder überfachlichen Kompetenzen der Schulabgänger:innen über die Zeit gleichgeblieben sind. Da Noten in Abhängigkeit von den Prüfungsanforderungen beziehungsweise Bewertungspraxen vergeben werden, können sie im temporalen Vergleich nur begrenzt als Indikator für rückläufige Studierfähigkeit dienen. Eine Fallstudie auf Basis eines seit 2008 unveränderten mathematischen Eingangstests zeigt, dass sich (mathematische) Kompetenzen trotz stabiler Noten deutlich verschlechtern können und die Passung zwischen Noten, Selbsteinschätzung und tatsächlicher Performanz mit der Zeit abnimmt.