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"Neue Ansätze der Interessenvertretung – Angestellte als Machtquelle" und "Jobwechsel und Strukturwandel beschleunigen sich – BIBB-Forschungsprojekt zur Digitalisierung"

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Forschung

"Neue Ansätze der Interessenvertretung – Angestellte als Machtquelle" und "Jobwechsel und Strukturwandel beschleunigen sich – BIBB-Forschungsprojekt zur Digitalisierung"

November 2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Neue Ansätze der Interessenvertretung – Angestellte als Machtquelle
Universität Duisburg-Essen

Die Gewerkschaften beschäftigt immer mehr die Frage, wie sie Angestellte am besten organisieren. Denn der Einfluss in der Tarif- und Betriebspolitik hängt für die Gewerkschaften entscheidend davon ab, ob es ihnen gelingt, auch die Industrieangestellten als „Machtquelle“ zu erschließen. Mögliche Initiativen hierzu hat das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützten Forschungsprojekt untersucht.

Die IAQ-Forscher Prof. Dr. Thomas Haipeter, Dr. Tabea Bromberg und Christine Slomka kommen dabei zu dem Fazit, dass sich die Interessenvertretung von Ingenieuren und anderen qualifizierten Angestellten schwierig gestaltet, da diese ihre Probleme meistens eigenständig lösen wollen. So gilt es beispielsweise nach wie vor als Karriere- und Entwicklungshemmnis, den Betriebsrat einzuschalten. Erstaunlich ist insbesondere der Umgang mit Problemen wie Arbeitsverdichtung, langen Arbeitszeiten oder der tariflichen und außertariflichen Bezahlung –diese werden nicht als kollektive Probleme wahrgenommen, sondern vielmehr als individuelle Probleme angesehen, für die jeder seine eigene Lösung finden muss.

Nichtsdestotrotz hält die Beschäftigtengruppe der Industrieangestellten Betriebsräte für wichtig und hat zudem auch hohe Erwartungen an die Gewerkschaften. Als anspruchsvolle Klientel verlangen die Industrieangestellten gute Argumente, bewerten Informationen und machen sich ein eigenes Bild von der Situation. Bei den Initiativen zeichnet sich hierdurch ein neues Profil der Betriebsratspraxis ab: Einerseits werden die Beschäftigten stärker aktiv oder passiv beteiligt, andererseits gewinnen die Betriebsräte als Informations- und Beratungsinstanz an Bedeutung, indem sie den Beschäftigten „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben, um eigene Interessen zu vertreten.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9609

 

Jobwechsel und Strukturwandel beschleunigen sich – BIBB-Forschungsprojekt zur Digitalisierung
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt werden Jobwechsel und Strukturwandel in Deutschland beschleunigt: Die Zahl von Akademikern nimmt zu, die Zahlen beruflich Qualifizierter und Geringqualifizierter nehmen ab. Darüber hinaus steigt die Komplexität der auszuübenden Tätigkeiten und die Bedeutung von Bildung und Weiterbildung wächst. Das sind erste zentrale Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts „Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0 — Fachkräftequalifikationen und Fachkräftebedarf in der digitalisierten Arbeit von morgen", das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt wurde.

Ein weiteres Zwischenergebnis des Projekts unterstreicht, dass der Wegfall von Arbeitsplätzen nicht alleine vom Anteil der Routinetätigkeiten abhängt, deren Erledigung womöglich durch Maschinen ersetzt werden kann. Es kommt vielmehr auf den „Mix“ von Tätigkeiten am Arbeitsplatz an. Konkret bedeutet dies: Steigt der „Maschinenbezug“, also der Umfang von Tätigkeiten, die an und mit Maschinen erledigt werden, und steigen die kognitiven Anforderungen am Arbeitsplatz, dann steigen auch die Arbeitsmarktchancen. Steigt der „Maschinenbezug“ und sinken dagegen die kognitiven Anforderungen am Arbeitsplatz, dann sinken auch die Arbeitsmarktchancen. Eine Auswirkung von erhöhten kognitiven Anforderungen am Arbeitsplatz wird deshalb auch ein weiterer Bedeutungszuwachs von Bildung und Weiterbildung sein. Denn bei sich verändernden und steigenden Anforderungen am Arbeitsplatz kommt insbesondere der beruflichen Weiterbildung eine zentrale Rolle zu, um Kompetenzen laufend fortzuentwickeln und den Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt zu entsprechen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_55127.php

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de