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Künstliche Intelligenz

news

Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung*

Künstliche Intelligenz

02.03. - 06.03.2026

In loser Folge fassen wir interessante Pressemeldungen zu Bildung, Forschung, Lehre und Management zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement. (*KI-generiert)

Foto: www.pixabay.com

Moderne KI-basierte Tools zur Unterstützung der Lehre an Hochschulen
Das Forschungsprojekt MoKITUL untersucht den Mehrwert von KI-basierten Tools in der Hochschullehre. Ziel ist es, praxisnahe Hinweise zu nutzen, Risiken und möglichen Einsatzszenarien von KI-Anwendungen für Lehrende und Studierende zu erarbeiten. Die interdisziplinäre Projektdurchführung umfasst eine Analyse bestehender Tools, eine Bedarfsanalyse sowie die praktische Erprobung von KI-Lösungen in ausgewählten Lehrveranstaltungen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und innovative Formate zu ermöglichen.
Quelle: https://ai.fh-erfurt.de/forschung-projekte/forschungsprojekte/mokitul

Wie politisch neutral sind ChatGPT & Co?
Die Neutralität von KI-Sprachmodellen wie ChatGPT, Grok und Claude AI wird zunehmend hinterfragt. Eine aktuelle Studie der Hochschule München zeigt, dass diese Systeme bei politischen Fragen häufig ins Mitte-Links-Spektrum tendieren und nicht vollkommen neutral antworten. Die Forscherinnen Anna Kruspe und Buket Kurtulus betonen, dass solche Vorurteile und Ungleichheiten durch das Training mit menschengemachten Daten entstehen und fordern mehr Aufklärung über die Funktionsweise von KI-Systemen. Da Sprachmodelle immer öfter als Informationsquelle für politische Argumente genutzt werden, kann ihre mangelnde Neutralität sowohl öffentliche Debatten als auch die Entscheidungsfindung der Bürgerinnen und Bürger beeinflussen.
Quelle: https://hm.edu/aktuelles/newsuebersicht/index.de.html

Smart Contracts im Gerichtslabor: Simulationsstudie eines Präzedenzfalls wird veröffentlicht
Die Simulationsstudie „Smart Contracts im Gerichtslabor“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Gerichte und IT-Sachverständige in Zukunft automatisierte Vertragsschlüsse beurteilen können. Forschung und Praxis haben hierfür einen Präzedenzfall für Industrie 4.0 simuliert, um rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei Verträgen ohne menschliches Zutun zu analysieren. Das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes präsentiert die Ergebnisse am 18. März und zeigt auf, wie Unternehmen künftig mit Verantwortungsfragen bei automatisiert abgeschlossenen Verträgen umgehen könnten.
Quelle: https://simulationsstudie.rechtsinformatik.saarland/

Künstliche Intelligenz ist im Verwaltungsalltag angekommen. Deutschland-Stack bleibt erklärungsbedürftig
Die Nutzung von generativer Künstlicher Intelligenz hat in der deutschen öffentlichen Verwaltung deutlich zugenommen. Laut einer aktuellen Umfrage des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS verwenden immer mehr Beschäftigte KI-Tools im Arbeitsalltag; nur noch eine Minderheit verzichtet vollständig darauf. Die Einführung und Akzeptanz dieser Technologien schreitet voran, jedoch besteht weiterhin Erklärungsbedarf – insbesondere beim sogenannten Deutschland-Stack. Dieser Begriff steht für die spezifischen technischen und organisatorischen Grundlagen, die in der deutschen Verwaltung für digitale Anwendungen eingesetzt werden, deren Komplexität und Funktionalität vielen Anwendern noch nicht ausreichend verständlich sind. Insgesamt zeigt sich: KI ist in der Verwaltung angekommen, doch die zugrundeliegenden Systeme und Strukturen erfordern weiterhin Aufklärung und Schulung, um einen reibungslosen und effektiven Einsatz zu gewährleisten.
Die aktuellen Ergebnisse des ThemenRadars 2026 sind online veröffentlicht: https://www.oeffentliche-it.de/themenradar/

Digitale Gesellschaft im Wandel: Weizenbaum-Institut startet sechs neue interdisziplinäre Forschungsprojekte
Das Weizenbaum-Institut reagiert auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen, indem es im Rahmen des Förderprogramms „Short Projects“ sechs neue interdisziplinäre Forschungsprojekte startet. Die Projekte beschäftigen sich mit Themen wie geschlechterbasierter Desinformation, der Analyse rechter Online-Räume, Maßstäben zur Bewertung von generativer Künstlicher Intelligenz, der globalen Infrastruktur von Rechenzentren, den Auswirkungen von KI auf Kreativität und Urheberrecht sowie den kognitiven Folgen der KI-Nutzung. Über 20 Forschende aus verschiedenen Disziplinen arbeiten in den kommenden zwölf Monaten gemeinsam an Lösungen für die drängendsten Fragen der digitalen Gesellschaft.
Quelle: https://www.weizenbaum-institut.de/forschung/forschungsprojekte/foerderprogramm-fuer-interdisziplinaere-forschungsprojekte/

Neue Nachwuchsforschungsgruppe zur KI in der Arbeitswelt an Uni Marburg
An der Philipps-Universität Marburg wird eine neue Nachwuchsforschungsgruppe unter der Leitung von Daniel Braun eingerichtet, die sich auf die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt konzentriert. Das dreijährige Projekt wird von der Böckler-Stiftung mit insgesamt 225.750 Euro gefördert und zielt darauf ab, Wege zu erforschen, wie Beschäftigte auch in Zukunft Kontrolle und Überblick behalten können, wenn KI-Systeme betriebliche Entscheidungen unterstützen oder treffen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung technischer und organisatorischer Verfahren, mit denen Nutzerinnen und Nutzer die Gestaltung und den Einsatz von KI-Systemen aktiv beeinflussen können. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Interdisziplinarität und dem Austausch mit Gewerkschaften, um die digitale Transformation gesellschaftlich verantwortungsvoll zu begleiten. Die Arbeitsgruppe erhält Mittel für bis zu drei Promotionsstipendien.
Quelle: https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2026/