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"HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein", "Schafft Human Resources die digitale Transformation?" und "Wettbewerbsverfahren zum Projekt eDorf gestartet"

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Vanessa Schwaderlapp

Neues aus der Forschung

"HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein", "Schafft Human Resources die digitale Transformation?" und "Wettbewerbsverfahren zum Projekt eDorf gestartet"

Juli 2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion

Bild: Jorma Bork www.pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig HTWK

Für die Kooperation mit mittelständischen Unternehmen der Region erhält die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 1,8 Millionen Euro. Die Förderung findet im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHProfUnt) statt.

Ziel des Projekts ist es durch die erzielten Ergebnisse und neuen Entwicklungen den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland zu stärken. Dieser ist vor allem durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt, die sich aus eigenen Mitteln keine Investition in die Forschung leisten können. Zwar beteiligen sich die kooperierenden Unternehmen mit rund 10 Prozent an den Projektmitteln, aber erst durch die finanzielle Zugabe des Bundes kann sich ein wirklicher Innovationsvorsprung auf dem internationalen Markt erhofft werden.

Die geförderten Forschungsschwerpunkte an der HTWK befassen sich größtenteils mit der Zustandsbewertung von Infrastrukturen durch den dauerhaften Einsatz von Sensoren. Im Falle von „SMART-TR“ soll das Betriebsrisiko und die Restlebensdauer von Leistungstransformatoren vorhersagt und so die Versorgungssicherheit im Energienetz erhöht werden. Bei „iFacts“ geht es um die Netzsicherheit im Schienenverkehr. Sensoren sollen frühzeitig den Verschleiß von Bauteilen erkennen und automatisch Wartungsempfehlungen an einen zentralen Rechner senden. Das letzte finanzierte Projekt „FuzzySun“ entwickelt eine LED-Lichtquelle, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet. Mithilfe dieser Lichtquelle soll der Wirkungsgrad von Solarzellen noch exakter messbar und damit die Photovoltaik-Forschung vorangebracht werden. Alle drei Projekte sind im Sommer 2016 gestartet und für eine Laufzeit von drei Jahren angesetzt.

https://www.htwk-leipzig.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/...

 

Schafft Human Resources die digitale Transformation?
Universität Liechtenstein

„Personalabteilungen von Unternehmen im deutschsprachigen Raum sind nur unzureichend für die Herausforderungen gerüstet, welche die Digitalisierung mit sich bringt.“, so die Kernaussage einer Studie der Universität Liechtenstein in Kooperation mit der HR- und Transformationsberatung Promerit, der Lufthansa Group, der Fachzeitschrift Personalwirtschaft und TNS Infratest. Die Digitalisierung beeinflusse die Weltwirtschaft in einem so hohen Maße, wie es zuletzt die industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts tat. Dabei wirkt die zunehmende Dynamik einerseits als Treiber für neue oder erweiterte Geschäftsmodelle, birgt aber andererseits auch eine große Herausforderung für Unternehmen. Ob Unternehmen diese Herausforderung bewältigen können hängt nicht nur von technischen Möglichkeiten und Grenzen ab, die Entscheidung spielt sich auch auf menschlicher Ebene ab. Diesem so genannten Human Resources Management (HR) wird daher als Antrieb in der Digitalisierung von Unternehmen eine wichtige Aufgabe zuteil.

Der aktuelle Zustand der digitalen Transformation von Unternehmen im deutschsprachigen Raum wird durch Befragung von Personalverantwortlichen in Unternehmen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein beurteilt. Ergebnis der Studie ist, dass die digitale Transformation von HR Prozessen zwar bereits in den Grundlagen vorhanden ist, sich jedoch noch vollständig rüsten muss. Erreicht werden kann dies, durch eine strategische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und eine pragmatische Lösungsfindung. HR muss seine Rolle in der Transformation demonstrieren und beginnen, diese auch aktiv einzunehmen und sich als Partner für die Umsetzung der Unternehmensstrategie aufzustellen.

https://www.uni.li/de/universitaet/medienportal/medienmitteilungen/20160...

 

Wettbewerbsverfahren zum Projekt eDorf gestartet
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Übergeordnetes Ziel des Projekts eDorf ist die Förderung der Digitalisierung im ländlichen Raum. Besonders solche Regionen, die vom demografischen Wandel stark betroffen sind können nach Meinung Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner von den Chancen durch die Digitalisierung profitieren. Optimierungen sind vor allem in den Bereichen Handel, medizinische Versorgung und Mobilitätslösungen möglich. Durch das Projekt soll die Attraktivität von Gemeinden erhöht und die Lebensqualität der Bewohner verbessert werden. Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern soll dabei als eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden Technologiepartner für Firmen jeder Größe sein.

Als Modelldörfer wird je eine nord- und eine südbayerische Gemeinde als eDorf ausgewählt – Gemeinden oder Gemeindeverbünde aus Räumen mit besonderem Handlungsbedarf können sich seit dem 8.7.2016 für das Projekt eDorf bewerben.

http://www.iese.fraunhofer.de/de/presse/current_releases/PM_2016_15_0907...

 

 

Bild: Jorma Bork www.pixelio.de