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Forschungsprojekt an der Uni Kiel will Batterie für die Elektromobilität entwickeln ~ Wissenschaftler gründen gerne im Team

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Forschung

Forschungsprojekt an der Uni Kiel will Batterie für die Elektromobilität entwickeln ~ Wissenschaftler gründen gerne im Team

September 2017

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement

Bild: www.pixabay.com

Forschungsprojekt an der Uni Kiel will Batterie für die Elektromobilität entwickeln
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

In Deutschland fehlen für eine flächendeckende Nutzung von Elektroautos noch immer kostengünstige Batterien, die genug Energie speichern können. Als besonders erfolgversprechendes Material zur Steigerung von Batterieleistungen gilt gemeinhin Silizium. Seit langer Zeit schon zählt Silizium nämlich zu den Hoffnungsträgern für die Elektromobilität, denn es kann bis zu zehnmal mehr Energie speichern als die herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Doch die Lebensdauer von Siliziumbatterien ist leider zu gering, denn beim Laden dehnt sich das Silizium extrem stark aus und kann dadurch leicht brechen. Mit einem neuen Ansatz wollen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Firma RENA Technologies GmbH aus Baden-Württemberg die Siliziumbatterie jetzt zur Marktreife bringen. Am 1. September startete das gemeinsame Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt einer Million Euro, von denen rund 500.000 Euro an die CAU gehen, gefördert wird.

Die Kieler Materialwissenschaftler verbinden in ihrer Zusammenarbeit mit der Firma RENA Forschungserkenntnisse zu porösen Siliziumanoden mit Erfahrungen aus der Solartechnik. In spätestens drei Jahren soll hierdurch nicht nur eine hochleistungsfähige Siliziumbatterie entstehen, sondern auch ein Konzept entwickelt werden, um sie in großem Maßstab industriell herstellen zu können. Im Laufe des Projekts soll ein erster Prototyp gefertigt und an der Technischen Fakultät in Kiel aufgebaut werden. Am Ende sollen die Batterien der Kieler Forschenden 100 Prozent Silizium enthalten und ihr Energiepotenzial damit maximal ausschöpfen können.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/index.php?pmid=2017-266-siliziumb...

 

Wissenschaftler gründen gerne im Team
Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Wissenschaftler gründen lieber im Team neue Unternehmen als alleine, so das Ergebnis der jüngsten Studie „Gründungserfolg von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen“, die das Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen durchgeführt hat. Hierzu wurden im Abstand von drei Jahren mehr als 7.000 Wissenschaftler verschiedener Hierarchieebenen und Fachrichtungen zu ihrer Gründungsneigung befragt.

Der Studie zufolge erfolgt jede dritte Gründung in der Wissenschaft ausschließlich im Team. Dagegen wird nur jeder sechste Wissenschaftler alleine unternehmerisch aktiv – und wenn, dann vorrangig im Nebenerwerb. Jeder vierte Wissenschaftler kommerzialisiert seine Idee hingegen überhaupt nicht, obwohl es an vielen Hochschulen Gründungsbüros gibt. Diejenigen Wissenschaftler, die das Beratungsangebot in Anspruch nehmen, starten jedoch erfolgreicher in die Selbstständigkeit als diejenigen, die diese Angebote nicht nutzen. Rund die Hälfte der Befragten gab zudem an, den Start in die Selbstständigkeit zunächst aufgeschoben zu haben, weil der Weg bis zur Kommerzialisierung zu zeitaufwändig erschien. Als weitere Gründe wurden außerdem fehlende Zeit, finanzielle Ressourcen und Marktkenntnisse oder kein konkretes Geschäftskonzept genannt. Insbesondere Wissenschaftlerinnen empfinden dabei fehlende Finanzmittel als ein Hemmnis und brechen aufgrund dessen ihre Gründungspläne ab. Wenn sich Wissenschaftlerinnen jedoch selbstständig machen, sind sie meist genauso erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.uni-siegen.de/start/news/forschungsnews/781162.html

 

 

 

Bild: www.pixabay.com