Forschungspartnerschaft ++ Geschlechterungleichheiten ++ KI-Nutzung ++ Wozu studieren? ++ 100 Jahre Spin ++ Gründen sozial nachhaltiger Unternehmen ++ Bekenntnis zur industrienahen Forschung
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Forschungspartnerschaft ++ Geschlechterungleichheiten ++ KI-Nutzung ++ Wozu studieren? ++ 100 Jahre Spin ++ Gründen sozial nachhaltiger Unternehmen ++ Bekenntnis zur industrienahen Forschung
TU Dresden
Dresdner Forschende entwickeln lokalen KI-Agenten zur verlässlichen Unterstützung medizinischer Entscheidungen
Verschiedene Dresdner Forschende haben ein vollständig lokal betriebenes KI-System entwickelt, das medizinische Entscheidungen unterstützen soll, ohne Patientendaten extern zu verarbeiten. Das System wurde am Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit der TU Dresden in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Universitätsklinikum getestet und in Nature Medicine veröffentlicht. In einer Simulation mit zwei KI-Agenten – einem Arzt- und einem Patienten-Agenten – wurde untersucht, wie zuverlässig KI-gestützte Diagnosen sind. Die Grundlage bildeten anonymisierte elektronische Patientendaten (Diagnosen, Laborwerte, Medikamente, Untersuchungsergebnisse). Der ärztliche KI-Agent konnte Rückfragen stellen, Befunde anfordern, eine Diagnose formulieren und dafür eine Begründung liefern. In zwei standardisierten Tests erzielte das beste lokal betriebene Modell eine korrekte Diagnose in 84 Prozent beziehungsweise 90 Prozent der Fälle; bei 181 zufällig ausgewählten Fällen stimmten automatisierte Bewertungen und der ärztliche Konsens in über 90 Prozent der Fälle überein.
Ein zentrales Ergebnis war, dass die Verlässlichkeit einer Diagnose besser durch Konsistenz über mehrere Bearbeitungen eines Falls vorhergesagt wurde als durch interne Wahrscheinlichkeitswerte des Modells. Je stabiler die Diagnose über Wiederholungen blieb, desto wahrscheinlicher war sie korrekt. In einem Stresstest sanken bei Wegfall verlässlicher Informationen die diagnostischen Ergebnisse deutlich; die Wahrscheinlichkeitswerte des Modells spiegelten diese Unsicherheit jedoch nicht zuverlässig wider. Daraus leiten die Forschenden ein Konzept für die klinische Zusammenarbeit ab: KI-Systeme könnten selektiv autonom arbeiten, also Fälle mit hoher Zuverlässigkeit autonom lösen, während unsichere Fälle zur Überprüfung an medizinisches Personal weitergegeben werden. Die Verantwortung für Diagnose und Therapie bleibe beim Menschen, während Transparenz darüber, wo das System unsicher ist, essenziell bleibe.
Technisch setzen die Forscher auf eine lokal betriebene Infrastruktur, wodurch Datenschutz, Modellversionen, Zugriffsrechte und Überwachungsprozesse institutionell kontrollierbar sind. Diese Lokalisierung wird als Voraussetzung gesehen, medizinische KI in Europa verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Zukünftige Arbeiten sollen klären, warum ältere Patientengruppen in den Simulationen schlechtere Ergebnisse zeigten, die Simulationen unter realen Klinikbedingungen testen und die Effizienz verbessern, sodass weniger Rechenaufwand nötig ist. Neben den Dresdnern waren auch Forschende des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg beteiligt. Li Zhang (Erstautorin) und Prof. Jakob N. Kather betonen, dass das Ziel ein sicheres, nachvollziehbares System mit selektiver Autonomie sei, das die ärztliche Entscheidungsfindung unterstützt, ohne sie zu ersetzen.
Quelle: https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/dresdner-forschende-entwickeln-lokal-betriebenen-ki-agenten-zur-verlaesslichen-unterstuetzung-medizinischer-entscheidungen
Institut für Mittelstandsforschung (IfM)
A und O jeder Forschungspartnerschaft sind Transparenz und Vertrauen
Das IfM Bonn plädiert für regionale Transferverbünde, an denen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Technologietransferstellen, Industrie- und Handelskammern, Branchenverbände, Handwerkskammern, wirtschaftsnahe Netzwerke und Finanzintermediäre mitwirken. Ziel ist es, Vernetzungsangebote zu bündeln und Good-Practice-Beispiele sichtbar zu machen, um Transparenz und Vertrauen zu erhöhen. Je transparenter die Forschungs- und Transferaktivitäten sind, desto leichter können KMU wissenschaftliche Expertise für gemeinsame Innovationen finden. Unternehmen profitieren von wissenschaftlicher Expertise, technischer Ausstattung und Förderkompetenz der Hochschulen, während Hochschulen Marktkenntnisse, praxisnahes Anwendungswissen und betriebswirtschaftliche Expertise aus Unternehmen erhalten.
Für den Erfolg einer Kooperation sind konkrete Ansprechpartner, Transparenz und Vertrauen essenziell; ein kontinuierlicher Austausch hilft, unterschiedliche Ziele und Vorgehensweisen zwischen Hochschulen und Unternehmen besser zu verstehen und Sorge vor dem Verlust sensiblen Wissens zu verringern. Neben regionalen Netzwerken könnten zentrale Transferstellen in den Regionen die Zusammenarbeit unterstützen. Die Studie „Einflussfaktoren für das Gelingen von Innovationskooperationen zwischen KMU und Hochschulen“ ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar.
Quelle: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/publikationen/ifm_materialien/dokumente/IfM-Materialien-316_2026.pdf
TU Berlin
Geschlechterungleichheiten an TU9-Universitäten
Eine aktuelle Studie zu strukturellen und kulturell-normativen Geschlechterungleichheiten an acht technisch-naturwissenschaftlich orientierten Universitäten (darunter sieben der TU9) zeigt, dass Benachteiligung, psychische Gewalt und sexuelle Belästigung weit verbreitet sind und dass Arbeitsbedingungen, Hierarchien und Organisationskulturen die Erfahrungen von Forschenden prägen. Rund ein Drittel der Befragten berichtete von Benachteiligungen in den letzten zwölf Monaten, wobei besonders Fremdzuschreibungen, Nichtbinärität, Frauen sowie Sorgeverpflichtungen und Deutschkenntnisse als Gründe genannt wurden. Psychische Gewalt gaben etwa die Hälfte der befragten Frauen und Nichtbinären sowie 33 Prozent der Männer an, oft aus hierarchisch übergeordneten Positionen heraus. Sexualisierte Belästigung erlebten 10,5 Prozent der Befragten, insbesondere Frauen und Nichtbinäre, jüngere Mitarbeitende und nichtheterosexuelle Personen. Die Interviews mit Hochschulleitungen und Gleichstellungsverantwortlichen zeigen Handlungsbedarf in der Sichtbarkeit von Beratungsangeboten, transparenten Verfahren, offener Thematisierung und Führung, um Fälle besser zu verhindern und zu bearbeiten.
Die TU Berlin zeichnet sich innerhalb der Studie durch besonders sichtbare Beratungs- und Unterstützungsstrukturen aus: Bekanntheit der Anlaufstellen, zentrale Übersichtsseiten und eine klare Verweisführung von der Startseite aus wurden hervorgehoben. Diese Sichtbarkeit korreliert mit größerem Vertrauen in Unterstützungsangebote im Bedarfsfall und mit einer größeren Zustimmung zu Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsmaßnahmen; zudem wird der Anspruch betont, Schutz vor Diskriminierung nicht dem Leistungsprinzip unterordnen zu dürfen. Die Studie betont, dass Gleichstellung in der Wissenschaft nicht allein am Frauenanteil gemessen werden kann, sondern auch Arbeits- und Organisationskulturen, Gewaltsschutz und intersektionale Barrieren adressieren muss. Ein zentrales Befundhema ist zudem das weiterbestehende Idealbild des „idealen Wissenschaftlers“, das vor allem Personen mit Vollzeitverfügbarkeit bevorzugt, während insbesondere Juniorprofessorinnen und Teilzeit- beziehungsweise befristet Beschäftigte stärker belastet sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Veränderung möglich ist, wenn klare Verantwortlichkeiten, robuste Beratungswege und ein kultureller Wandel etabliert werden.
Quelle: https://www.gesis.org/cews/cews-publikationen/cewspublik
Universität Trier
Was Studierende zur KI-Nutzung bewegt
Eine Studie der BWL verdeutlicht, dass KI nur dann tatsächlich von Studierenden genutzt wird, wenn das System als vertrauenswürdig wahrgenommen wird. Dabei spielten drei Vertrauensdimensionen eine Rolle: Kompetenz, Wohlwollen und Integrität. Die Befunde zeigen, dass vor allem die Wahrnehmung von Kompetenz und Integrität den tatsächlichen Einsatz beeinflusst, während das wahrgenommene Wohlwollen keinen signifikanten Effekt hat. Daraus ergeben sich drei Empfehlungen für Hochschulen und Arbeitgeber: Erstens sollten KI-Systeme klar benannt werden, inklusive der konkreten Aufgaben- und Arbeitsschritte, bei denen das Tool Unterstützung bietet, damit der Nutzen nachvollziehbar wird. Zweitens ist eine transparente Kommunikation der Werte des Systems wichtig; die Art, wie das Tool Entscheidungen trifft und ob es fair und gerecht handelt, muss nachvollziehbar erklärt werden. Drittens sollten Arbeitgeber berücksichtigen, dass Studierende bereits im Studium viel KI-Erfahrung mitbringen; eine firmeneigene Lösung darf deren Erwartungshaltungen nicht enttäuschen.
Quelle: https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb4/prof/BWL/APO/Arbeitspapier_MOP-Nr.-3_Nutzung_von_KI-Tools_durch_Studierende.pdf
Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
HoF-Publikationen: Wozu studieren? Fach und Biografie erklären mehr als die Hochschulträgerschaft
Die HoF-Untersuchungen zeigen, dass sich Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Hochschulen weniger in der Trägerschaft als in Fächergruppen und Bildungs- sowie Berufsbiografien zeigen. Rund 90 verschiedene Kompetenzbegriffe wurden identifiziert; welche Kompetenzen relevant sind, hängt vor allem vom Fachbereich ab. So rücken in den SAGE-Fächern (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung) Reflexivität und Forschungskompetenzen stärker in den Fokus, während die Hochschulträgerschaft hier eher indirekt wirkt. Private HAWs richten sich zudem häufiger an bereits ausgebildete oder berufserfahrene Studierende, bieten flexiblere Studienformen an, die Berufstätigkeit und andere Verpflichtungen integrieren.
Bei den Studierenden selbst spielen Bildungs- und Berufsbiografien eine zentrale Rolle: Wer bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat oder Berufserfahrung mitbringt, bringt Kompetenzen und Erwartungen mit, die das Studium maßgeblich prägen. Was Studienwahlmotive und Erwartungen betrifft, zeigen sich größere Unterschiede zwischen Fächergruppen als zwischen Hochschularten: Wirtschaftswissenschaften orientieren sich stärker an Einkommen und Karriere, SAGE-Fächer eher an fachlichen Interessen und Gemeinwohl. Dabei schließen sich wirtschaftliche Verwertbarkeit und persönliche Weiterentwicklung keineswegs aus; beide Motive können gleichzeitig bedeutsam sein. Zudem unterscheiden sich Studierende an privaten HAWs über Fachgruppen hinweg weniger stark in ihren Motiven als Studierende an öffentlichen HAWs.
Unabhängig von Trägerschaft und Biografie erwarten Studierende einen engen Praxisbezug. Dabei wird allerdings unterschiedlich verstanden, was Praxisnähe bedeutet: An öffentlichen HAWs wird diskutiert, ob duale oder berufsbegleitende Studiengänge ausreichend Zeit und Freiräume für wissenschaftliche Reflexion und persönliche Entwicklung bieten. Rückmeldungen von Studierenden zeigen jedoch, dass berufsbegleitendes Studium und persönliche Entwicklung sich nicht ausschließen: Die Auseinandersetzung mit Forschung kann wissenschaftliches Interesse wecken und sogar Promotionswünsche fördern.
Die zentrale Botschaft lautet daher nicht, dass private HAWs primär auf Arbeitsmarktqualifizierung ausgerichtet sind und öffentliche HAWs auf persönliche Entwicklung. Vielmehr kommt es darauf an, wie unterschiedliche Motive und Erwartungen in der Studiengestaltung aufgegriffen und umgesetzt werden. Hochschulen sollten nicht nur Erwartungen erfüllen, sondern auch neue Motive wecken und damit Raum für Praxisbezug, Reflexion und Entwicklung schaffen.
Quelle: https://hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/ab138_WEB.pdf und https://hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/ab131_WEB.pdf
Freie Universität Berlin
100 Jahre Spin: Wie sich Quantensysteme gezielt steuern lassen
Der Übersichtsartikel „Optimal control of spin systems“ beleuchtet 100 Jahre Spin und die Entwicklung der optimalen Quantenkontrolle. Ziel ist es, Quantensysteme möglichst schnell, zuverlässig und präzise in gewünschte Zustände zu bringen, indem gezielte elektromagnetische Pulse genutzt werden. Seit der Kernspinresonanz haben sich daraus Methoden entwickelt, die Spins, Moleküle und Atome gezielt steuern: So können Kernspins beispielsweise Pulse zehnmal schneller umgekehrt werden als mit herkömmlichen Pads, und bei der Magnetresonanztomographie (MRT) lassen sich Geräteeinschränkungen bereits bei der Pulse-Planung berücksichtigen. Über Kernspins hinaus reichen die Anwendungen zunehmend zu Molekülen, insbesondere chiralen Molekülen, sowie zu einzelnen Atomen; dort konnten durch optimal kontrollierte Pulsfolgen neue Zustände oder Überlagerungen erzeugt werden, die zuvor nicht zugänglich waren.
Der Ansatz verbindet physikalisches Wissen mit effizienten Berechnungsverfahren und bietet Potenzial, durch verstärktes maschinelles Lernen Modellen direkt aus Experimenten abzuleiten. Allerdings erfordert optimale Kontrolle ein möglichst exakt modelliertes System und eine präzise Kalibrierung, weshalb die Quantentechnik hier auch Grenzen hat; die geringe Verfügbarkeit von Daten in der Quantenmessung macht eine reine Data-Driven-Strategie problematisch. Die Autoren betonen daher eine sinnvolle Verbindung beider Ansätze statt deren Austausch. Die Studie entstand im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit (unter anderem TU München, Aarhus University, Université de Bourgogne, TU Dortmund) und ist Teil einer Science-Advances-Sonderausgabe zum 100-Jahr-Spin.
Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2026/fup_26_111-quantensysteme-optimale-kontrolle-science-koch/index.html
Universität Duisburg-Essen
EIT-Projekt für Social Entrepreneurship: KI-Mentor unterstützt Studierende beim Gründen
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) beteiligt sich am europäischen Projekt „AURORA seizmic EIT-KIC“, das eine KI-gestützte Mentoring-Umgebung rund um die bestehende seizmic APP entwickelt, um Studierende beim Gründen sozial nachhaltiger Unternehmen zu unterstützen. Über zwei Jahre hinweg wird das Vorhaben mit knapp zwei Millionen Euro gefördert, davon rund 150.000 Euro an die UDE. Rund 4.000 Studierende in Europa sollen davon profitieren.
Der KI-Mentor soll keine fertigen Lösungen liefern, sondern helfen, zur richtigen Zeit die richtigen Fragen zu stellen, um Ideen schrittweise weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen Social Entrepreneurship in Bereichen wie Klima- und Umwelttechnologien, Digitalisierung, nachhaltige Produktion und Gesundheit. Pilotnutzer: innen an der UDE können das neue Angebot voraussichtlich ab Frühjahr 2027 testen; im Sommersemester 2027 soll der KI-Mentor unter anderem in den Kurs „Entrepreneurship with Purpose“ integriert werden. Zusammenarbeitspartner: innen umfassen unter anderem den Impact-Inkubator Anthropia, Place Beyond Bytes und GUIDE; internationale Netzwerke und Anschlussfinanzierungen sollen über europäische Programme zugänglich gemacht werden. Die App soll Ländergrenzen übergreifend vernetzen und beim Aufbau interdisziplinärer Gründerteams unterstützen.
Die UDE und die Palacký-Universität Olmütz leiten das Arbeitspaket zum Wissenstransfer, das Kommunikation, Austausch mit relevanten Akteur: innen sowie die Aufarbeitung von Fallbeispielen umfasst, um die entwickelten Ansätze auch für andere Hochschulen nutzbar zu machen.
Quelle: https://www.uni-due.de/2026-09-17-eit-projekt-ki-mentor-unterstuetzt-studierende-beim-gruenden
AIF Allianz für Industrie und Forschung
„Berliner Erklärung“ der AIF fordert starkes Bekenntnis zur industrienahen Forschung
In der Berliner Erklärung der AIF wird ein möglicher Rückschritt bei der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) befürchtet: Fördermittel sinken, Personalaufwand steigt, Inflationsausgleich fehlt, und Antragsverfahren werden bürokratischer sowie weniger digitalisiert. Die Forschungsvereinigungen seien zentrale Katalysatoren für Innovationen im Mittelstand und müssten daher stärker vom Staat unterstützt werden, um die Vernetzung von Industriebedarf und Forschung, den branchenübergreifenden Ansatz sowie den Praxisbezug zu sichern.
Wichtige Forderungen richten sich darauf, das Wirkprinzip der IGF zu erhalten (vorwettbewerblich, themenoffen, unternehmensübergreifend), den Zugang für KMU durch eine praxisgerechte Definition zu erleichtern, die Transformation von Ergebnissen in betriebliche Anwendungen stärker zu fokussieren und die IGF-Fördermittel 2027 mindestens auf dem Niveau von 2026 zu belassen beziehungsweise schrittweise auf 300 Millionen Euro zu erhöhen.
Gleichzeitig wird auf eine enge Verzahnung mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) hingewiesen, dessen Antragsstopp zeitnah beendet gehören, um Synergieeffekte zu nutzen. Die AIF betont zudem die Bedeutung der IGF und ihrer Schwesterprogramme für das „Made in Germany“ und nennt Beispiele aus Stahlanwendung, Textilforschung und Ernährungsindustrie, um die breite wirtschaftliche Relevanz und Beschäftigung in der Branche zu verdeutlichen.
Quelle: https://www.aif.de/berliner-erklaerung-der-aif-fordert-starkes-bekenntnis-zur-industrienahen-forschung/



















