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DZHW-Studie zeigt hohe Abbrecherquoten

news

Nina Asaveliuk

Neues aus der Forschung

DZHW-Studie zeigt hohe Abbrecherquoten

Juni 2017

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement

Bild: Petra Bork www.pixelio.de

DZHW-Studie zeigt hohe Abbrecherquoten
Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Das Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zeigt: ein Studienabbruch bedeutet kein Scheitern der beruflichen Karriere. 29 Prozent aller Bachelorstudierende, darunter 32 Prozent an Universitäten und 27 Prozent an Fachhochschulen, brechen ihr Studium ab, gestalten aber ihren weiteren Bildungs- oder Berufsweg erfolgreich: Ein halbes Jahr nach Verlassen der Hochschule haben 43 Prozent von ihnen eine Berufsausbildung aufgenommen und 31 Prozent sind erwerbstätig. Knapp die Hälfte verlässt bereits in den ersten zwei Semestern die Hochschule, weitere 29 Prozent im dritten oder vierten Semester. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka betont, dass der frühe Zeitpunkt eines Studienabbruchs und der schnelle Wechsel in eine Ausbildung darauf hinweisen, dass viele junge Menschen noch nicht genau wissen, welchen Berufsweg sie einschlagen möchten, und das zeigt, wie wichtig eine gute Berufsorientierung bereits in der Schulzeit und die gezielte Unterstützung von Studienanfängern an den Hochschulen sind.

Auf Basis des Absolventenjahrgangs 2014 wurde außerdem untersucht, welche Gründe für die vorzeitige Beendung des geplanten Studiums ausschlaggebend sind. Laut Befragung sind unbewältigte Leistungsanforderungen im Studium der häufigste Grund für den Abbruch (30 Prozent), gefolgt von der mangelnden Studienmotivation (17 Prozent) und dem Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit (15 Prozent).

Eine Teilstudie der Stiftung Mercator verdeutlicht, dass sich die überdurchschnittlich hohe Abbruchquote (43 Prozent) bei einer Gruppe der Studierenden mit Migrationshintergrund gezeigt hat. Doppelt benachteiligt sind laut Angaben von Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, die Erstakademiker aus dieser Gruppe: Aufgrund ihres Migrationshintergrunds, aber vor allem aufgrund ihrer sozialen Herkunft ist für sie die Bewältigung eines Studiums besonders schwer.

„Studienabbruch – und dann?“
Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das BMBF zahlreiche Maßnahmen gegen Studienabbruch wie Ausbau des Berufsorientierungsprogramms in der Schule, Verbesserung der Studienbedingungen und Qualität der Lehre sowie Vereinfachung der Rahmenbedingungen für den Übergang in eine duale Berufsausbildung im Falle eines Studienabbruchs ergriffen. Außerdem starten im Juni 20 vom BMBF geförderte Forschungsprojekte, die es erlauben werden, noch mehr Erkenntnisse für die Vermeidung der Studienabbrüche in Hochschulpraxis zu gewinnen.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/archiv_pm/ganze_pm?pm_nr=1492

 

 

 

Bild: Petra Bork www.pixelio.de