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"Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Graduiertenkolleg an der Universität Bielefeld", "Neues Graduiertenkolleg in den interdisziplinären Amerika-Studies" und "Online-Medien sollten ihre Reaktion auf respektlose Kommentare gut überlegen"

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Oleg Rudometkin

Neues aus der Forschung

"Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Graduiertenkolleg an der Universität Bielefeld", "Neues Graduiertenkolleg in den interdisziplinären Amerika-Studies" und "Online-Medien sollten ihre Reaktion auf respektlose Kommentare gut überlegen"

November 2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Graduiertenkolleg an der Universität Bielefeld
Universität Bielefeld

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Graduiertenkolleg „Weltpolitik: Die Entstehung politischer Arenen und Beobachtungsmodi in der Weltgesellschaft“ bewilligt, das über ein Finanzvolumen von insgesamt circa 2,6 Millionen Euro verfügt und ab Oktober 2017 an der Universität Bielefeld eingerichtet wird. Im Rahmen des Graduiertenkollegs werden zehn Doktoranden sowie ein Postdoktorand gemeinsam mit elf Antragstellern aus der Universität Bielefeld sich mit der Entstehung der Weltpolitik als einer eigenen Art von Politik befassen. Dabei soll erforscht werden, wie ein weltpolitisches System zusammen mit dem modernen Nationalstaat und dem Prinzip der souveränen Gleichheit von Staaten entsteht. Aus einer weltgesellschaftstheoretischen und globalgeschichtlichen Perspektive werden hierbei Forschungsexpertisen aus Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft und Soziologie gebündelt. Mit Bezug auf die Forschungsstrategie knüpft das Graduiertenkolleg an die Tradition der Weltgesellschaftsforschung in Bielefeld an und versucht, diese weiter zu stärken.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilun......

 

Neues Graduiertenkolleg in den interdisziplinären Amerika-Studies
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Universität Heidelberg hat ein neues Graduiertenkolleg auf dem Gebiet der interdisziplinären Amerika-Studien eingerichtet, für das die Deutsche Forschungsgemeinschaft Fördermittel in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt hat. Das Graduiertenkolleg zum Thema „Autorität und Vertrauen in der Amerikanischen Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik“ ist am Heidelberg Center for American Studies (HCA) angesiedelt und wird von zehn Wissenschaftlern aus den Bereichen Geographie, der Geschichte und der Religionsgeschichte, den Literatur- und Sprachwissenschaften sowie der Politikwissenschaft getragen. Darüber hinaus werden assoziierte Forscher aus Deutschland, Europa und den USA beteiligt sein.

Für die erste Förderperiode von viereinhalb Jahren, die zum Oktober 2017 beginnt, sind zwei Ausbildungsrunden mit jeweils zehn Doktoranden, sechs Forschungsstudierenden und einer Postdoktorandenstelle vorgesehen. Im Fokus des Forschungsprogramms stehen vor allem Entstehung und Wandel von Autorität in Staat und Zivilgesellschaft, sozialen Institutionen, urbanen Räumen, Kultur und Religion. Darüber hinaus wird ein Augenmerk auf die sich verändernde Vertrauenskonstellationen innerhalb des Landes sowie übergreifend in den transatlantischen Beziehungen gelegt. Ziel des Graduiertenkollegs ist es, wichtige Beiträge in einem Themenfeld zu leisten, das sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der öffentlichen Diskussion hoch aktuell ist.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.uni-heidelberg.de/presse/news2016/pm20161114_neues-graduiert...

 

Online-Medien sollten ihre Reaktion auf respektlose Kommentare gut überlegen
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Bissige Antworten der Redaktion auf respektlose und beleidigende Nutzerkommentare sind zwar unterhaltsam, können aber dem Image und der Nachrichtenqualität des Medienunternehmens schaden, so das Ergebnis einer neuen Studie des Kommunikationswissenschaftlers Dr. Marc Ziegele von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der zusammen mit seinem Kollegen Pablo Jost vom Institut für Publizistik der JGU untersucht hat, wie sich die aktiv-engagierte Moderation von unzivilen Nutzerkommentaren auswirkt.

Journalisten finden auf den Online-Seiten ihrer Medien immer häufiger unhöfliche, wenn nicht gar respektlose und hasserfüllte Kommentare von Nutzern vor. In den Diskussionsforen wird polemisiert und übertrieben, harsche Kritik an Darstellungen geäußert oder auf unzivilisierte und oft bewusst kränkende Art und Weise Stellung genommen – insbesondere, wenn es um kontrovers diskutierte Themen wie beispielsweise die Flüchtlingsdebatte geht. Reagieren die Moderatoren etwa mit einem ähnlichen Schema, indem sie die niedrige Qualität der Kommentare mit ironischen oder sarkastischen Bemerkungen kritisieren, steigert dies für Beobachter zwar den Unterhaltungswert der Diskussionen. Gleichzeitig schaden diese Bemerkungen jedoch der Glaubwürdigkeit des Mediums, lassen die kommentierten Nachrichten weniger relevant und professionell wirken und reduzieren darüber hinaus die Bereitschaft der Beobachter, an dem Diskussionsforum teilzunehmen. Ziegele und Jost kommen in ihrer Studie zu der Schlussfolgerung, dass es dem Image einer Medienmarke schaden kann, wenn die Moderatoren auf niveaulose Nutzerkommentare mit zu viel Humor und Parodie antworten. Eine sachliche Moderation kann dagegen das Diskussionsklima verbessern und die Partizipation fördern.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

https://www.uni-mainz.de/presse/77011.php

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de