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"Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung: 20. Datenfortschreibung veröffentlicht" und "Kooperative Unternehmensführung: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog"

news

Zarahsenia Müller

Neues aus der Forschung

"Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung: 20. Datenfortschreibung veröffentlicht" und "Kooperative Unternehmensführung: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog"

01.10.2016 - 10.10.2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung: 20. Datenfortschreibung veröffentlicht
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Gerade wurde die „20. Fortschreibung des Datenmaterials (2014/2015) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) bekannt gegeben. Folgende Daten ergaben sich aus dem diesjährigen Bericht der GWK (der seit 1995 erhöhende Anteil von Frauen an der Gesamtzahl):
• der Erstimmatrikulationen von 47,8 % auf 50,1 %,
• der Studienabschlüsse von 41,4 % auf 50,8 %,
• der Promotionen von 31,5 % auf 45,5 % und
• der Habilitationen von 13,8 % auf 27,8 %
Der Anteil der Professorinnen an Hochschulen ist zwischen 1995 und 2014 von 8,2 Prozent auf 22,0 Prozent stetig angestiegen. Die 20. Datenfortschreibung beinhaltet diesmal sogar eine Sonderauswertung zu „Geschlecht und Gleichstellung in der Wissenschaft im europäischen Vergleich – Policies und statistische Daten“. Die erfassten Daten werden seit 1985 gemeinsam von der GWK ausgewertet und im regelmäßigen Wechsel der Öffentlichkeit zur Nutzung bereitgestellt. Zum einen zeigen die Daten den Maßstab für den Grad des Erreichten und zum anderen sind sie statistische Grundlage für alle weiteren gleichstellungspolitischen Maßnahmen. Dabei dokumentiert die GWK fortlaufend und methodisch, als einzige Örtlichkeit im internationalen Wissenschaftssystem, Datenmaterial zur Situation von Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. Dieses Datenmaterial gibt die GWK in gleichmäßigen Abständen als Datenfortschreibungen nachvollziehbar wieder.

Zu beachten ist, dass der GWK-Bericht nicht nur die Gegebenheiten in Hochschulen analysiert, sondern auch die der außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. Im Vergleichszeitraum von 1995 bis 2015 ist der Frauenanteil in Führungspositionen beispielsweise bei der Frauenhofer-Gesellschaft oder der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren von 2,6 Prozent auf 16,7 Prozent angestiegen.

Die jetzige Datenerhebung der GWK zeigt ausdrücklich, dass sich auch im europäischen Vergleich weiterhin um eine Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung bemüht werden muss.

http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-19.pdf

 

Kooperative Unternehmensführung: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog
Universität Witten/Herdecke

Am 18. Oktober von 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr findet das Symposium des Reinhard-Mohn-Instituts im Zweibrücker Hof in Herdecke zum Thema Chancen und Herausforderungen kooperativer Unternehmensführung in Netzwerken statt. Denn gegenwärtige Negativ-Beispiele zeigen, dass das A und O in und zwischen Unternehmen die Zusammenarbeit ist. Dies glückt natürlich nicht immer. Der Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Dr. Günther Horzetzky, der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Aart De Geus und der Präsident der Universität Witten/Herdecke Prof. Dr. Martin Butzlaff stellen sich dem Symposium mit Redebeiträgen zur Verfügung. Der neue RMI-Direktor Prof. Dr. Möllering wird, durch angesprochene Spannungsverhältnisse die beispielsweise zwischen Vertrauen und Kontrolle entstehen, die inhaltliche Ausrichtung seines Instituts erörtern, mit denen jeder kooperativen Unternehmungsführung klarkommen muss. Zusätzlich werden durch zwei Podiumsdiskussionen zum einen aus wirtschaftlicher und zum anderen aus wissenschaftlicher Sicht der Rage nachgegangen, ob kooperative Führung eine Sache der Einstellung ist und wie in Netzwerken zugleich kooperiert und konkurriert werden kann. Auch der Gastprofessor der RMI Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Alfred Kieser, der den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft als schwierig ansieht, wird ebenfalls mit einem spannenden Beitrag erwartet.

http://www.uni-wh.de/aktuelles/detailansicht/artikel/kooperative-unterne...

 

 

Bild: Rainer Sturm www.pixelio.de