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Zukunft der Mobilität in Wissenschaft und Forschung

news

Ralf Bohlsen

WIM Q–Online Meeting

Zukunft der Mobilität in Wissenschaft und Forschung

Internationalisierung – Globalisierung – Wirkungsorientierung

WIM Q–Online Expertengespräch via Zoom:
Donnerstag, 13. Januar 2022
Warm up: für die, die schon Zeit haben: 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr
Expertengespräch: offen für Teilnehmer:innen 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Moderation: Markus Lemmens, Redaktion Wissenschaftsmanagement

Zukunft der Mobilität in Wissenschaft und Forschung

Die Welt in Higher Education und Research ändert sich rasant. Und damit werden auch traditionelle Leistungen des deutschen Wissenschafts- und Forschungssystems in neuem Licht bewertet: Dazu gehört allen voran die umfassend geförderte internationale Mobilität in Studium, Lehre und Forschung sowie die Globalität wissenschaftlicher Fragestellungen.

Für die Offenheit Deutschlands ist diese Bewegung aus dem Land heraus und ins Land hinein essenziell. Zahlreiche Organisationen stehen für die Qualität, wenn es um die Auswahl und Förderung von Personen sowie die Organisation und Durchführung der Mobilität geht. Die AvH – Alexander von Humboldt-Stiftung, der DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst und die VolkswagenStiftung gelten beispielsweise als Synonym für diese professionell begleiteten und betriebenen Austauschbeziehungen.

  • Das Expertengespräch nimmt erstens eine wissenschaftliche Studie sowie zweitens die neue politische Konstellation in Berlin zum Anlass, mit Beginn des Jahres 2022 die Zukunft der Mobilität, Internationalität und Globalisierung in der Wissenschaft zu reflektieren. Die drei teilnehmenden Organisationen tragen jeweils gemäß ihrer Rolle, ihren finanziellen Möglichkeiten und Strategien auf unterschiedliche Weise dazu bei.

Die internationale Mobilität – finanziert aus öffentlichen Mitteln und aus Sicht einer offenen Gesellschaft mit einer starken Exportwirtschaft aus gutem Grund betrieben – stellt die drei Förderstufen traditionell sicher: von talentierten Studierenden über den exzellenten Nachwuchsforscher bis zur renommierten Wissenschaftlerin.

Aber nun gibt es neue Herausforderungen.

  • Reichen die traditionellen Instrumente auch im laufenden Jahrzehnt aus?
  • Was müsste neu bis 2025 gedacht werden?

Die VolkswagenStiftung arbeitet derzeit zum einen an einer Strategie zur Internationalisierung und Globalisierung als Querschnittsaufgabe zu ihren drei strategischen Profilbereichen; zum anderen entwickelt sie daraus neue Verfahren der systematischen Wirkungsorientierung ihres Förderhandelns. Auch die AvH und der DAAD reflektieren aktuell den Einsatz ihrer Angebote zur Internationalisierung und Mobilität. Nicht zuletzt bietet die neue Legislaturperiode bis zur Mitte dieses Jahrzehnts neue Möglichkeiten; insbesondere wird das FDP-geführte BMBF eine Agenda schreiben, auf der zum Beispiel die Themen Wissenschaftsfreiheit, neue Finanzierungsmodelle zwischen privaten und öffentlichen Trägern, Nachhaltigkeit durch Forschung, Technologie und Innovation sowie Wirkungsbeleg auch in der Internationalisierung ganz oben stehen.

Das offene Expertengespräch mit Diskussion nimmt die aktuelle Studie des Teams von Professor Hans-Dieter Daniel, Universität Zürich, zum Anlass, die „Zukunft der Mobilität in Wissenschaft und Forschung" zu entwerfen (siehe Link unten).

Finanziert wurde die Studie „Impacts of Funding Programmes and Initiatives for Internationally Mobile Postdocs – Perceived Effects on Individuals, Institutions and Society. An exploratory study" von der VolkswagenStiftung; in die Durchführung war die AvH zentral eingebunden.

Die aus der Studie resultierenden Fragen bieten Gelegenheit zu einem größeren Themenbogen, der gespannt wird. Inspirierend am Expertengespräch ist die Kombination aus privatem Stiftungs-Akteur (VolkwagenStiftung) und den etablierten und weltweit anerkannten öffentlich finanzierten Personenförderern (DAAD sowie AvH).

Die generellen Leitfragen lauten:

  • Wie stellt sich das System für die Zukunft auf (anknüpfend an die Konsequenzen der Bundestagswahl)?
  • Was sind bereits erkennbare neue Strategien zur Internationalisierung der Förderung von Forscherinnen und Forschern?
  • Wie sieht die Mobilität künftig aus (Schlussfolgerungen aus der Studie für die Neuvermessung der „klassischen" Mobilität)?
  • Wie kann man mit den Fördermaßnahmen über den individuellen Effekt hinausgehend Wissenschaftssystem- und Gesellschaftswirkung erzielen und diese steigern (gibt es Bedarf an „neuen Instrumenten")?
  • Wie sollte die Kooperation zwischen den Förderern weiterentwickelt werden (Synergien heben und die gesellschaftlichen Wirkungen von Mobilitätsförderungen steigern)?

Professor Hans-Dieter Daniel fragt ergänzend aus dem Blickwinkel seiner Studie:

  • Was hat der methodisch neue Ansatz gebracht – über die Perspektive der jeweils Geförderten hinaus auch die gastgebenden Institutionen einzubeziehen?
  • Welche neue künftige Rolle der forschenden Incomings wäre denkbar wie zum Beispiel eine Einbindung in Mentoring-Aufgaben für Nachwuchswissenschaftler:innen und Master-Studierende in Deutschland?
  • Wie könnten umfassende sozio-ökonomische Wirkungen der Förderungen wie zum Beispiel eine Beteiligung der Forschenden an Spin-off-Firmengründungen und sonstigen Transferbelegen (Gutachten, Beratung, Coaching, Kommunikation und Third-Space-Aktivitäten et cetera) aussehen?

Ablauf des Expertengesprächs: Impulse (jeweils maximal 15 Minuten), gefolgt von einer moderierten Diskussion, die auch Fragen und Anregungen aus dem Warm-up (10.00 bis 10.30 Uhr) aufnimmt:

  • Professor em. Dr. Hans-Dieter Daniel, Universität Zürich, Psychologisches Institut, Professur für Empirische Hochschulforschung
  • Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Hannover
  • Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
  • Dr. Kai Sicks, Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Bonn

 

Zur Lektüre: Download der Studie – Open Access unter:
https://www.lemmens.de/dateien/medien/ebooks/wissenschaft-hochschule-forschung/2021_edition_uni_zurich.pdf

 

 

 

Anmeldung Zukunft der Mobilität in Wissenschaft und Forschung, WIM Q–Online Expertengespräch via Zoom: Donnerstag, 13. Januar 2022

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