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Speichern von Daten in der Cloud wird zuverlässiger, Frauen in Führungspositionen steigern Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer und die Max-Planck-Gesellschaft erforscht ihre eigene Geschichte

news

Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

Speichern von Daten in der Cloud wird zuverlässiger, Frauen in Führungspositionen steigern Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer und die Max-Planck-Gesellschaft erforscht ihre eigene Geschichte

06.02.2015 - 11.02.2015

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.

Bild: Rainer Sturm/pixelio www.pixelio.de

Speichern von Daten in der Cloud wird zuverlässiger
Hasso-Plattner-Institut Potsdam

Das Hasso-Plattner-Institut hat die 100. Promotion seit Tätigkeitsaufnahme im Oktober 1999 feiern können. Maxim Schnjakin (36) verteidigte erfolgreich seine Dissertation zu „Cloud-RAID“, einer Methode zur Bereitstellung zuverlässiger Speicherressourcen in öffentlichen Clouds. HPI-Direktor und „Doktorvater“ Prof. Christoph Meinel sowie Prof. Andreas Polze, Vorsitzender der Prüfungskommission, gratulierten Schnjakin zu seinem Abschluss mit der Auszeichnung „magna cum laude“. Der Berliner arbeitet seit vergangenem Jahr als Wissenschaftler im Innovationsbereich der Bundesdruckerei.

Das von Schnjakin erforschte und entwickelte Verfahren vertraut die Daten eines Anwenders nicht einem einzigen Anbieter komplett an, sondern fragmentiert, verschlüsselt und verteilt sie automatisch auf verschiedene passende Speicherdienste. Dies geschieht gemäß den definierten individuellen Anforderungen des Anwenders. „Damit kann bei öffentlichen Clouds die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Daten erhöht werden“, erläuterte Schnjakin.

https://hpi.de/pressemitteilungen/2015/100-promotion-am-hpi-speichern-vo...

 

Frauen in Führungspositionen steigern Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer
Institut zur Zukunft der Arbeit Bonn

Wenn sich der Frauenanteil in Führungspositionen erhöht, steigen auch die Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer auf den unteren Hierarchieebenen. So lautet das Ergebnis einer Studie aus Norwegen, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Dieser Zusammenhang lässt sich keineswegs nur in „typisch weiblichen“ Branchen oder Tätigkeitsfeldern beobachten, wie die Analyse von Arbeitnehmerdaten aus über 4.000 Unternehmen zeigt.

Die Studienautorinnen Astrid Kunze und Amalia Miller gehen davon aus, dass sogenannte „Spillover-Effekte“ ausschlaggebend sind: Weibliche Führungskräfte steigern die Aufstiegschancen anderer Frauen im Unternehmen nicht nur durch aktive Beförderungsentscheidungen, sondern auch durch ihre Vorbild- und Mentorenfunktion. Mit politischen Zielvorgaben wie einer Frauenquote für Führungspositionen ließe sich demnach tatsächlich eine größere Chancengleichheit weiblicher Arbeitnehmer erreichen. Denn obwohl Frauen heute fast die Hälfte aller Erwerbstätigen in OECD-Ländern stellen, werden sie nach wie vor schlechter bezahlt als Männer und bleiben in Führungspositionen unterrepräsentiert.

Die englischsprachige Studie ist über die IZA-Homepage abrufbar:
Astrid Kunze, Amalia Miller: Women Helping Women? Evidence from Private Sector Data on Workplace Hierarchies
IZA Discussion Paper No. 8725 - http://ftp.iza.org/dp8725.pdf

 

Die Max-Planck-Gesellschaft erforscht ihre eigene Geschichte
Max-Planck-Gesellschaft München

Das Forschungsprogramm ‚Die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft‘ nimmt die Arbeit auf. In einem auf sieben Jahre angelegten Forschungsprogramm wird die Max-Planck-Gesellschaft ihre Geschichte in allen Facetten untersuchen. Dabei wird ihre Dynamik ebenso beleuchtet wie ihre ethischen Fehltritte, ihre produktiven Irrwege und die Erfolge ihrer Forschung. Das am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte angesiedelte Forschungsprojekt kann nun mit der Arbeit beginnen, nachdem der wissenschaftliche Beirat - unter Einbindung unabhängiger externer Wissenschaftler - und führende operative Positionen des Projekts zum großen Teil besetzt wurden.

Im Frühjahr 2014 hatte der damalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruss die historische Erforschung der Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft initiiert. Der amtierende Präsident Martin Stratmann hat im Juni 2014 ein Forschungsprogramm zur „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft 1948–2002“ auf den Weg gebracht, das jetzt seine Arbeit aufgenommen hat. Darüber hinaus hat er dem Forschungsprogramm größtmögliche Unterstützung zugesagt. In den kommenden sieben Jahren soll die Entwicklung der MPG von ihrer Gründung im Jahre 1948 bis zum Ende der Präsidentschaft Hubert Markls im Jahre 2002 historisch untersucht werden.

http://www.mpg.de/8947555/Die-Geschichte-der-Max-Planck-Gesellschaft

 

 

Bild: Rainer Sturm/pixelio www.pixelio.de