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Ist das neu oder kann das wieder weg?

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Elisabeth Holuscha

Governance & Management

Ist das neu oder kann das wieder weg?

Wirkungs-Beschreibung in Forschungsanträgen: Abbau der Vorbehalte gegenüber Impact-Darstellungen – Analyse, Trends und Empfehlungen

Die Volkwagenstiftung setzt dieses Jahr um, was beim DAAD bereits gang und gäbe ist sowie eines der wichtigsten Begutachtungskriterien bei EU-Förderprogrammen: Wirkungsanalysen, beziehungsweise der Impact Faktor bei der Projektförderung. „Mit der neuen Strategie eng verknüpft ist der Wille der Stiftung, die Wirkung ihres Handelns noch systematischer zu analysieren – einerseits, um selbst daraus zu lernen; andererseits, um bei der Mitgestaltung der Wissenschaftslandschaft nachhaltige Wirkung zu entfalten“.

Foto: Anna Siggelkow

Aber ist das neu oder kann das wieder weg? Es wird doch bereits nach Verwertungspotenzialen, nach der Innovationshöhe und nach Governance- Modellen gefragt – wozu nun auch noch Wirkung?

Die Wirkungsanalyse hat ihre Wurzeln in der Entwicklungszusammenarbeit. Alle wesentlichen Reformen, die eine relevante Veränderung nach sich ziehen, gehen mit einer tatsächlichen Krise einher. In der Entwicklungszusammenarbeit war es der zunehmende, auch öffentliche Druck, getätigte Maßnahmen zu rechtfertigen und nachzuweisen, dass aufgrund der erfolgten Maßnahmen eine Wirkung erzielt wird. Viele Konferenzen später kam es dann zu der Aid Effectiveness Agenda, die die damit einhergehende Reform formal einleitete. Dieser historische Beigeschmack des Rechtfertigungsdrucks beziehungsweise -zwangs ist der ganzen Thematik leider haften geblieben.

….

Fazit
Daher gilt: Die Bedeutung von Wirkungsanalysen als Bewertungskriterium von Förderanträgen nimmt nachweislich zu. Die Notwendigkeit liegt auf der Hand: Der jeweilige Geldgeber möchte von seinen Antragstellern gerne wissen, welche Wirkung das geförderte Projekt erzielen soll und wie diese Wirkung festgestellt werden kann. Das ist ein berechtigtes Anliegen und ein Maßstab, den jedes Projekt zu seinem Vorteil nutzen kann.

Der Trend zur einer erhöhten Zuwendungsrelevanz ist definitiv vorhanden. Daher ist es sehr empfohlen, sich der Thematik positiv zuzuwenden und die dafür zur Verfügung stehenden Methoden sinnvoll zu nutzen, um das eigene Projekt noch besser zu machen. Denn die Methode zahlt sich aus. Mit einer soliden Wirkungsanalyse wird ein Projekt positiv bewertet und die Umsetzung des Projektes wird einfacher, da bereits viele Aspekte im Vorfeld Berücksichtigung erfahren konnten. Also nein, es ist nicht wirklich etwas Neues und es kann und sollte auch auf keinen Fall wieder weg.

  • Der komplette Beitrag ist im ► Onlineshop von Lemmens Medien erhältlich. Den Abonnenten der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement steht der Beitrag in ihrem Account zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Dr. Elisabeth Holuscha ist Gründerin von Plan W., sie moderiert und begleitet Strategieprozesse an Hochschulen und berät beim professionellen Schreiben von Forschungsanträgen.

Foto: Anna Siggelkow