Termine

Bundeswissenschaftswoche

Wichtige Termine von überregionalem Interesse.

Aktuelle Termine

Newsletter

Mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.

Newsletteranmeldung

Archiv

Das Archiv bietet Ihnen ältere Ausgaben aus den Jahrgängen 2003 bis 2017 der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement im PDF-Format kostenlos zum Download.

Zum Archiv

Themendiskussion

Diskutieren Sie unsere Themen oder schlagen Sie uns Themen für die nächsten Ausgaben vor.

Themen diskutieren
Themen vorschlagen

Aktuelle Ausgaben
special

State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Die Digitalisierung schafft Jobs, braucht aber gezielte Förderung +++ Warum Studierende ihre Abschlussarbeiten auf die lange Bank schieben

news

Oleg Rudometkin

Neues aus der Wissenschaft

Die Digitalisierung schafft Jobs, braucht aber gezielte Förderung +++ Warum Studierende ihre Abschlussarbeiten auf die lange Bank schieben

April 2018

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus den Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion Wissenschaftsmanagement.

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de

Die Digitalisierung schafft Jobs, braucht aber gezielte Förderung
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Der digitale Wandel, der sowohl Arbeitskräfte als auch Betriebe vor große Herausforderungen stellt, bringt trotz allem mehr Arbeitsplätze hervor, als er zerstört, so das zentrale Ergebnis des Projekts „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit“, das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Auf Basis einer Betriebsbefragung zum Einsatz neuer digitaler Technologien in deutschen Betrieben sowie einer modellbasierten Abschätzung der relevanten makroökonomischen Wirkungsmechanismen haben die Wissenschaftler dabei untersucht, wie sich Gesamtbeschäftigung, Arbeitslosigkeit und Löhne im Zuge der Digitalisierung in Deutschland verändern.

Den Resultaten zufolge nutzt rund die Hälfte der deutschen Betriebe mittlerweile Industrie 4.0-Technologien. Klassische industrielle Produktion wird dort also bereits mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verzahnt. Der Trend der vergangenen Jahre weist jedoch klar darauf hin, dass digitale Technologien in der betrieblichen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnen und hierdurch für mehr Beschäftigung sorgen, jedoch die Beschäftigungsstruktur zugleich stark verändern. Um dem zu begegnen, besteht die eigentliche Herausforderung von Digitalisierung und Industrie 4.0 darin, die Arbeitskräfte gezielt auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorzubereiten und damit die Möglichkeiten jedes einzelnen zu verbessern, durch einen Wechsel in wachsende Branchen und Berufsfelder vom digitalen Wandel zu profitieren.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://www.zew.de/de/presse/pressearchiv/die-digitalisierung-schafft-job...

 

Warum Studierende ihre Abschlussarbeiten auf die lange Bank schieben
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Egal ob im Studium oder im Job: Viele Menschen schieben unliebsame Aufgaben so lange vor sich her, bis es zu einem echten Problem wird. Es liegt jedoch nicht an der vermeintlichen Faulheit der Studierenden, wenn sie ihre Arbeiten nicht rechtzeitig abgeben. Denn je unkonkreter und unklarer eine Aufgabenstellung formuliert ist, desto eher prokrastinieren die Studierenden. Dozenten könnten dem jedoch entgegenwirken, indem sie die Aufgaben konkreter gestalten und Studierende gezielt betreuen.

Die halleschen Psychologen wollten untersuchen, wovon es abhängt, dass Studierende ihre Abschlussarbeiten nicht rechtzeitig abgeben und befragten hierzu knapp 100 Studierende zu ihrer letzten schriftlichen Arbeit. Ein möglicher Grund für eine verpasste Abgabefrist könnte etwa sein, dass die Studierenden keine Vorstellung davon haben, wie und mit welchen Mitteln sie eine bestimmte Aufgabe erledigen sollen. Erschwerend kommt hinzu, wenn die Studierenden auch nicht wüssten, was genau von ihnen erwartet wird. Zusammengefasst: Je unklarer eine Aufgabe und der Lösungsweg sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass prokrastiniert wird – so die Überlegung der Forscher aus Halle.

Zur Original-Pressemitteilung gelangen Sie hier:

http://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_i...

 

 

 

Bild: Tim Reckmann www.pixelio.de