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Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

"Datenspeicherung auf molekularem Niveau", "Kampf gegen Sicherheitslücken im Netz" und "Wissenschaft präsentieren – aber wie?"

news

Ralf Bohlsen

Neues aus der Forschung

"Datenspeicherung auf molekularem Niveau", "Kampf gegen Sicherheitslücken im Netz" und "Wissenschaft präsentieren – aber wie?"

18.02.2016 - 19.02.2016

In dieser Rubrik fassen wir in loser Folge interessante Pressemeldungen aus der Forschung und Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Ebenso berücksichtigen wir ausgewählte Veranstaltungshinweise. Wir verlinken für Sie die jeweilige Meldung. Ihre Redaktion.

Bild: W.R. Wagner www.pixelio.de

Datenspeicherung auf molekularem Niveau
Freie Universität Berlin

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Universität Stuttgart und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mühlheim haben einen Durchbruch bei der in der Forschung und für die spätere Anwendung angestrebten extremen Miniaturisierung von Datenspeichern erreicht.

Die beteiligten Gruppen entdeckten den ersten einkernigen Übergangsmetallkomplex mit stabiler Magnetisierung. Dies ist ein essenziell wichtiger Schritt hin zu einer Speicherung von Daten in Molekülen und einer tausendfachen Verkleinerung von Daten gegenüber denen auf herkömmlichen Festplatten. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Kooperationspartner waren die Gruppen um Professor Biprajit Sarkar von der Freien Universität, Professor Joris van Slageren von der Universität Stuttgart sowie Professor Frank Neese und Professor Mihail Atanasov (MPI CEC).

http://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2016/fup_16_050-publika...

 

Kampf gegen Sicherheitslücken im Netz
Universität des Saarlandes

Saarbrücker Informatiker erhält EU-Forschungspreis für Kampf gegen Sicherheitslücken im Netz. Mit Webbrowsern gehen Anwender auf allen Geräten online. Daher sind in diesen Programmen selbst kleine Programmierfehler und die daraus resultierenden Sicherheitslücken katastrophal. Die Programmiersprache „Rust“ aus dem Hause Mozilla soll diese daher bereits während des Entwickelns von Software verhindern. Derek Dreyer vom Max-Planck-Institut für Softwaresysteme ist nun der erste Forscher, der überprüfen und sicherstellen will, dass Rust dieses Versprechen hält. Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat den Wissenschaftler dafür mit dem „Consolidator Grant“ ausgezeichnet und unterstützt ihn mit rund zwei Millionen Euro.

Die beliebtesten Webbrowser heißen Internet Explorer, Safari, Firefox oder Chrome. Millionen von Laien nutzen sie, um im World Wide Web Überweisungen zu tätigen, einzukaufen oder sich Filme anzuschauen. Umso gefährlicher ist es daher, wenn in den Browsern Programmierfehler schlummern, die als Sicherheitslücken ausgenutzt werden können. Solche Programmierfehler entstehen zwangsläufig, da Programmierer komplexen, parallel ablaufenden Programmcode schreiben müssen. Nur so können sie sicherstellen, dass die Browser ihren Anwendern in kürzester Zeit eine Rückmeldung liefern. „Manche Arbeiten kann man nur mit einem besonders scharfen Messer erledigen und dabei auch zu tief schneiden. Bei den Programmiersprachen ist es ähnlich. Software, die auf schnellem, parallel ausgeführtem Code basiert, birgt auch die Gefahr brisanter Programmierfehler“, erklärt Derek Dreyer, der Fakultätsmitglied des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ist, das Standorte in Saarbrücken und Kaiserslautern hat.

http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/14246.html

 

Wissenschaft präsentieren – aber wie?
Karlsruher Institut für Technologie

Neues Forschungsprojekt des KIT widmet sich der Frage, welche Präsentationsformen sich am besten zur Vermittlung von Wissenschaft an ein breites Publikum eignen. Unterhaltsamer „Science Slam“ mit Lachgarantie? Bildgewaltiges Erklärvideo im Internet? Oder lieber doch der klassische Vortrag mit PowerPoint-Präsentation? Heute gibt es viele Formen, mit denen Wissenschaftler ihre Arbeit in der Öffentlichkeit vorstellen können. Doch welche Präsentationstypen eignen sich wofür und was macht eine gute Präsentation aus? Hierauf wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in dem mehrjährigen Forschungsprojekt „Science in Presentations" Antworten geben.

Diese und weitere Fragen erforscht in dem Projekt "Science In Presentations" federführend die Abteilung Wissenschaftskommunikation des Instituts für Germanistik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in den nächsten drei Jahren. An dem Forschungsprojekt beteiligt ist außerdem das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik), das Kommunikationsseminare für Wissenschaftler bietet. Die Klaus Tschira Stiftung fördert das Forschungsprojekt.

Neben der Entwicklung einer Typologie der Präsentationsformen steht das Publikum – die Nutzer solcher Präsentationen – im Mittelpunkt des Projekts. Was erwarten sie? Wie gehen sie mit den Präsentationen um und wo entstehen Kommunikationsprobleme? Die empirische Erforschung dieser Fragen wird mit innovativen wissenschaftlichen Methoden betrieben – von Befragungsvarianten bis hin zur Aufzeichnung von Blickbewegungen (Eye Tracking).

Darüber hinaus untersuchen die Forscher, inwiefern sich unterschiedliche Bestandteile von Präsentationen positiv oder negativ auf die Verständlichkeit auswirken. Dazu werden die Experten des NaWik Varianten von Präsentationen erstellen und vergleichen – etwa mit mehr oder weniger hohem Bildanteil oder erläuternden Grafiken. „Aus solchen Vergleichen können wir dann Empfehlungen für gelingende Präsentationen ableiten, die auch in die Lehre des NaWik einfließen werden", erläutert NaWik-Direktorin Beatrice Lugger. Auf Basis der empirischen Forschung soll dazu in einer zweiten Projektphase unter anderem ein praxisnaher Leitfaden für die Erstellung ausgewählter Präsentationsformen entstehen.

http://www.kit.edu/kit/pi_2016_024_wissenschaft-praesentieren-aber-wie.php

 

 

Bild: W.R. Wagner www.pixelio.de