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State of the Art - Wissenschaftsmanagement für Institute, Hochschulen und Forschung

Wissenschaftsmanagement special Ausgabe 2/2013

Open Innovation für E-Services

management

Jahrgang 2010
Ausgabe 4/2010
Herbert Gillig und Florian Täube

Zukunftstrend: Open Innovation im Dienstleistungssektor

Open Innovation für E-Services

Rahmenkonzept zur Kundenintegration in den Innovationsprozess

Open Innovation verspricht Unternehmen Vorteile im Innovationsprozess. Der Begründer dieses Forschungsansatzes, Henry Chesbrough, beschreibt sein Konzept als den Wandel von einem geschlossenen hin zu einem offenen Innovationssystem. Chesbrough argumentiert, dass die Kommerzialisierung interner Ideen nicht mehr ausreicht, um langfristig Innovationsführer zu bleiben. Vielmehr müssen Unternehmen zusätzlich externes Wissen in ihren eigenen Innovationsprozess integrieren und für das interne Wissen auch externe Verwertungsmöglichkeiten berücksichtigen (Chesbrough, 2003; Chesbrough, 2004). Dabei scheint vor allem die Integration der Kunden bzw. Nutzer in die unterschiedlichen Phasen des Innovationsprozesses – von der Ideengenerierung über die Konzeptentwicklung, die Prototypenerstellung, den Produkt-/Markttest bis hin zur Markteinführung – ein großes Potenzial zu bieten. In der deutschsprachigen Literatur wurde Open Innovation in den letzten Jahren vor allem auch in diesem Bereich erforscht und als „interaktive Wertschöpfung in der Innovation“ bezeichnet (Reichwald/Piller, 2009). Nach eher grundlegenden Arbeiten kann man inzwischen eine zunehmende Spezialisierung beobachten: Während einige Autoren auf die Analyse eines Teilbereichs des Innovationsprozesses – beispielsweise auf die Kommunikation – fokussieren, versuchen andere Forscher die Prinzipien und Potenziale von Open Innovation durch industrie- oder branchenspezifische Beiträge aufzuzeigen (Täube/Gerber, 2008; Picot/Doeblin, 2009). Die Entwicklung dieser differenzierten Betrachtungen steht jedoch noch am Anfang. So ist beispielsweise die Kundenintegration im Sinne von Open Innovation im Dienstleistungsbereich bisher in viel geringerem Ausmaß erforscht als im Sachgüterbereich (Alam, 2006; Matthing/Sandén/Edvardsson, 2004).