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Die Forschungs- und Entwicklungsschwäche

management

Jahrgang 2005
Ausgabe 5/2005
Klaus Brockhoff

Standort Deutschland

Die Forschungs- und Entwicklungsschwäche

Unternehmerische Forschung und Entwicklung als Innovationsvoraussetzung sollte stärker wachsen

Die Weltmarktanteile deutscher Unternehmen mit sehr forschungsintensiven Produkten haben abgenommen: Im Jahre 1991 lagen diese Anteile für Produkte der Spitzentechnik bei 11,6 Prozent (%), für Produkte der hochwertigen Technik bei 21% und für forschungsintensive Produkte bei 18%. Im Jahre 2001 ist der entsprechende Anteil für Spitzentechnik mit 10,6% fast stabil, für hochwertige Technik werden noch 17,2% erreicht und für forschungsintensive Produkte schließlich 14,9% (BMBF 2005). Dass der Anteil forschungsintensiver Produkte kleiner ist als der der Produkte für hochwertige Technik kann als ein Indiz für eine Wachstumsschwäche interpretiert werden, vorausgesetzt, die forschungsintensiven Produkte werden als die künftigen Volumenträger des Wachstums angesehen. Da US-Firmen mit forschungsintensiven Produkten höhere Weltmarktanteile erreichen als mit Produkten hochwertiger Technik, kann ihnen eine überlegene Positionierung zugesprochen werden. Man sollte sich hierzulande nicht mit der Tatsache trösten, dass auch andere Industrieländer, beispielsweise das lange als Vorbild geltende Japan, noch stärkere Anteilseinbußen hinnehmen mussten.