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Alina Steinmetz

Rekrutierung

Internationaler Nachwuchs für die MINT-Fächer

TU9-Rekrutierungskampagne erhält Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“

Die neun führenden technischen Universitäten in Deutschland (TU9), erhielten bei dem Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2012“ für ihre Rekrutierungskampagne. Das Ziel dieser strategischen Maßnahme ist es, dem Ingenieursmangel in Deutschland entgegenzuwirken. Internationaler Nachwuchs für die Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) soll gesucht und gefunden werden.

Luis Padberg

Internationale Mobilität

International studieren und forschen

Mehr als eine viertel Million ausländische Studierende in Deutschland – neues Hochqualifizierten-Gesetz verspricht noch bessere Aussichten

Laut dem jährlichen Datenreport „Wissenschaft weltoffen“ vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem HIS- Institut für Hochschulforschung waren im Jahr 2011 erstmals mehr als 250.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Auch die Prognosen sind vielversprechend: Am 1. August 2012 ist das neue Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie in Kraft getreten.

Alina Steinmetz

Weiterbildung

„Welcome to the Online-lecture“

Wissen als Geschenk: Online-Lernen kostenlos und für jedermann
Hasso-Plattner-Institut 2012

Ab sofort wird in Deutschland Bildung nach dem Prinzip des „open access“ über eine kostenfreie und für jedermann zugängliche Online-Plattform angeboten. Das Thema dieser Wissensvermittlung sind moderne Informationstechnologien. Entstanden ist die Idee durch Entwicklungen in den USA. Sie wird nun am Hasso-Plattner-Institut (HPI) an der Universität Potsdam realisiert. Fast 13.000 Interessenten aus 90 Ländern haben sich bereits auf der Homepage www.openhpi.de registriert. Die jüngsten Lernenden haben ihr Alter mit 13 Jahren angegeben, der älteste Kursteilnehmer ist 91 Jahre alt. Für die Teilnahme gibt es keinerlei Voraussetzungen. Grundlegendes Hintergrundwissen über Datenbanken ist hilfreich, muss aber nicht vorhanden sein. Zielgruppe sind Interessenten des Informations- und Kommunikationstechnik-Bereichs.

Birgit Weimert

Zukunftsforschung

Der Blick auf die Technologien von morgen

Technologiefrühaufklärung für das Verteidigungsministerium als Beispiel für andere Felder

Der steigenden Ungewissheit zukünftiger technologischer Sicherheitsherausforderungen lässt sich mit Hilfe einer zuverlässigen wehrtechnischen Zukunftsanalyse entgegnen. Seit fast 40 Jahren berät das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) das Bundesministerium der Verteidigung in Technologiefragen sowie bei der planerischen Umsetzung neuer Forschungs- und Technologieentwicklungen. Zunehmend bietet das Institut Beratungsleistung auch für öffentliche Institutionen und die Privatwirtschaft an.

K.Rüdiger Durth

Kommentar

Berechtigte Sorgen

Die TU9 fordert mehr finanzielles Engagement des Bundes

Der Artikel 91b Grundgesetz hat es in sich: Er verbietet dem Bund die finanzielle Förderung von Hochschuleinrichtungen und gestattet diese nur für bestimmte Vorhaben wie beispielsweise die 2017 auslaufende Exzellenzinitiative. Hintergrund ist die Sorge der 16 Bundesländer, der Bund könne ansonsten zu sehr ihre Zuständigkeit für Bildung und Forschung aushöhlen. Gleichwohl mangelt es (vor allem den kleinen) Bundesländern an ausreichend finanziellen Mitteln für ihre Hochschulen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung, in Forschungsfragen durchaus lernfähig, will das nun ändern und den Artikel 91b dahingehend ändern, dass der Bund künftig sowohl Vorhaben als auch Einrichtungen finanziell fördern kann.

Erik Paschen

Forschungskooperationen

Mit Spitzentechnik gegen Massenware

Die deutsche Photovoltaikbranche kämpft ums Überleben

Erst Solon und Q-Cells, dann Sovello und Inventux, nachdem die Erfolgskurve jahrelang nur eine Richtung kannte, folgte nun der Absturz. China produziert nicht nur günstiger, sondern auch in vergleichbarer Qualität. Eine weltweite Überproduktion drückt die Preise. Der neue Umweltminister Peter Altmaier möchte einerseits die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Industrie sichern, fürchtet aber die finanzielle Belastung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Interview - am Ende des Beitrages - erläutert Altmaier seine Linie, ebenso erklären Videos Forschungsaspekte in der Photovoltaik.

K.Rüdiger Durth

Kommentar

Die unvollendete Reform

Zehn Jahre Bologna sind kein Anlass zum Feiern

Vor zehn Jahren begann mit dem Bologna-Prozess der Umbau des Hochschulwesens: An die Stelle von Magister und Diplom traten nach sechs Semestern der Bachelor (BA) und nach weiteren vier Semestern der Master (MA). In den traditionellen Staatsexamensfächern wie Jura, Medizin, Lehramt und Theologie blieb alles weithin beim Alten. Und auch der Titel Dipl.-Ing. ist nie ganz ausgestorben, weil weder der BA noch der MA in Physik, Chemie, Maschinenbau, Ingenieurwissenschaft oder Informatik der Wirtschaft eine ausreichende berufliche Qualifikation bedeuten. Da heute selbst Berufsakademien und private Kollegs den Bachelor verleihen, ist eine weitere Entwertung des für Bundesbildungsministerin Annette Schavan vollgültigen akademischen Abschlusses eingetreten.

Luis Padberg

Klima- und Umweltforschung

Einzigartiges Kooperationsprojekt HALO fertiggestellt

Bildungsministerin Schavan übergibt Höhenforschungsflugzeug HALO am DLR-Standort Oberpfaffenhofen an die Wissenschaft.
DLR (CC-BY 3.0)

Das Mammut-Kooperationsprojekt HALO ist nach jahrelanger Entwicklung endlich bereit die ersten komplexen Forschungsmissionen zu beginnen. Der wissenschaftliche Lenkungsausschuss, den Andreas Wahner vom Forschungszentrum Jülich leitet, hat zunächst fünf Missionen für die Jahre 2012 und 2013 festgelegt. Die erste Mission wird das Forschungsflugzeug von den Kapverdischen Inseln aus absolvieren. Bei TACTS (Transport and Composition in the Upper Troposphere/Lowermost Stratosphere) geht es speziell um die Untersuchung der saisonalen Veränderungen zwischen Sommer und Herbst in der sogenannten Tropopausenregion der Atmosphäre. Die Universität Frankfurt fungiert dabei als Koordinator der Mission.

Robin Middlehurst

Leadership

Leadership and Management in Universities

Two Concepts that are not the same but strengthen each other

The terms ‘leadership’ and ‘management’ are sometimes used interchangeably, as if they meant the same thing, and sometimes as completely distinct concepts, practised by separate groups of people – ‘leaders’ and ‘managers’. Some authors (Bennis 1989) go further still by implying that philosophical differences underpin fundamental distinctions in values and behaviours in that ‘the manager does things right’ while ‘the leader does the right thing.’ In universities, leadership and management are seen and practised both as interconnected and as separate concepts as a consequence of historic structures and ongoing changes in the internal and external operating environments of these institutions. This paper examines these concepts and their interrelationship in the context of changing universities and changing higher education environments. It argues for greater clarity, conceptually and practically, between these concepts and a better balance between management and leadership in universities.

K. Rüdiger Durth

Kommentar

Der Mensch lebt nicht vom Benzin allein

Oder: Was hat das Wissenschaftsmanagement mit der Welternährung zu tun?

An der zunehmenden Gefahr für die Sicherstellung der Welternährung sind nicht nur die Dürreperioden in den USA und Russland schuld, die die Preise für Mais, Weizen und Soja in die Höhe treiben. Auch nicht nur die Farmer, die mit einem enorm hohen Wasser- und Düngeaufkommen die letzte Fruchtbarkeit aus ihren Boden herausquetschen, sondern nicht zuletzt die internationalen Energiekonzerne, die den Landwirten hohe Preise zahlen, wenn sie wertvolle Ernährungsgüter für die Produktion von Benzin liefern. Und vergessen sind offensichtlich die Hungerrevolten des Jahres 2008, als die Menschen wegen der rapide steigenden Preise für Grundnahrungsmittel auf die Straße gingen. Wie kann Wissenschaftsmanagement hier helfen?

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